Mehr Geld für notleidende bayerische Bauern
Brunner düngt

Der bayerische Landwirtschaftsminister Helmut Brunner. Bild: dpa
Politik BY
Bayern
03.08.2016
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Die Bauern in Bayern haben es nicht leicht. Das Klima spielt verrückt, und auch auf die Preise für Milch und Co. ist schon lange kein Verlass mehr. Die CSU-Staatsregierung präsentiert sich deshalb mit einem gefüllten Portemonnaie als verlässlicher Partner.

München. Mit jeder Menge frischem Geld will der Freistaat die heimischen Bauern in den nächsten beiden Jahren bei der Bewältigung von Krisen und Herausforderungen unterstützen. Dazu hat das Kabinett dem Haus von Agrarminister Helmut Brunner (CSU) bei der Klausur in der vergangenen Woche für 2017 und 2018 jeweils die Rekord-Etats von rund 1,4 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Damit steigt das Volumen im Vergleich zum aktuellen Etat insgesamt um rund 135 Millionen Euro. "Mit diesem Kraftakt setzen wir ein deutliches Zeichen, dass wir auch in Krisenzeiten unseren Bäuerinnen und Bauern zur Seite stehen und Perspektiven eröffnen", sagte Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (CSU) am Dienstag in München. Ein Großteil des Geldes solle dafür eingesetzt werden, die Einkommen der rund 110 000 Familienbetriebe im Land zu stabilisieren und die Agrarstrukturen zu festigen. Demnach stünden allein für das Kulturlandschaftsprogramm fast 69 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung. Drei Millionen Euro seien zur Entlastung der krisengebeutelten Ferkelerzeuger im Freistaat eingeplant - als Zuschüsse bei den Beiträgen zur Tierseuchenkasse. Ein Plus von 16 Millionen Euro bei der Ländlichen Entwicklung soll die Revitalisierung der Ortskerne, die Modernisierung der ländlichen Infrastruktur und den Boden- und Erosionsschutz voranbringen. Sechs Millionen Euro mehr stehen für den Umbau labiler Wälder in klimatolerante Mischwälder bereit.
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