Schlichter Milbradt und Schmalstieg schlagen Tariferhöhungen vor
Ende des Kita-Streits greifbar

Die beiden Schlichter Georg Milbradt (links, CDU) und Herbert Schmalstieg. Bild: dpa
Politik BY
Bayern
24.06.2015
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Im zähen Kita-Tarifkonflikt ist ein Durchbruch ohne weitere Streiks zum Greifen nahe. Die Schlichter haben teils deutliche Lohnerhöhungen für die Erzieherinnen, Kinderpflegerinnen und Sozialarbeiter der Kommunen vorschlagen. Das gaben der ehemalige sächsische Ministerpräsident Georg Milbradt (CDU) und der einstige Hannoveraner Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg (SPD) als Schlichter am Dienstag in Bad Brückenau bekannt. Schmalstieg sagte, die Vorschläge enthielten für die einzelnen Berufsgruppen Steigerungen von 2 bis 4,5 Prozent. Dem Schlichterspruch zufolge würden die Gehälter für alle Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen, Kita-Leiterinnen und einige Sozialarbeiter angehoben. Die Veränderungen beträfen 8 der 17 Entgeltgruppen. Das macht nach Arbeitgeberangaben beispielsweise bei Erzieherinnen eine Erhöhung von durchschnittlich 3,3 Prozent aus. Für die Beschäftigten ergäben sich dadurch Zugewinne zwischen 33 und 160 Euro. Sollten Gewerkschaften und Arbeitgeber dem Vorschlag folgen, könnte ein Tarifvertrag ab Juli in Kraft treten und für fünf Jahre gelten.
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