Skandal um Bayern-Ei
Marcel Huber weist Vorwürfe zurück

Marcel Huber (CSU). Bild: Hartl
Politik BY
Bayern
23.12.2015
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München. In der Bayern-Ei-Affäre hat der frühere Umweltminister und heutige Staatskanzleichef Marcel Huber (CSU) sein Vorgehen erneut verteidigt. Huber wies am Dienstag insbesondere Vorwürfe zurück, er habe jemanden schützen wollen. Derlei Vorwürfe seien aber durch nichts belegbar - "und sie sind auch grundfalsch", sagte der CSU-Politiker am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München.

Huber kündigte an, sich im Landtag ausführlich allen Fragen der Opposition zu stellen - SPD und Grüne haben für Januar eine Sondersitzung des Umweltausschusses beantragt. Die Verbraucher hätten ein Recht, dass solche Dinge sauber aufgearbeitet würden, sagte Huber.

Das Unternehmen Bayern-Ei hatte den Ermittlungen zufolge im Jahr 2014 mit Salmonellen verunreinigte Eier europaweit verkauft. Kontaminierte Eier der Firma sollen für zahlreiche Erkrankungen und den Tod eines 94 Jahre alten Mannes in Österreich verantwortlich sein. Huber wird vorgeworfen, nicht rechtzeitig und energisch genug eingeschritten zu sein. Huber wies dies am Dienstag erneut zurück: Es habe damals keine Hinweise gegeben, woraufhin er als Minister hätte einschreiten müssen.
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