Vereinigung und Autokonzern prüfen Schritte gegen Alfa
Ungleiche Namensvetter

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Bayern
21.07.2015
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(KNA/dpa) Parteigründer Bernd Lucke droht Ungemach wegen des Namens seiner neuen Partei "Allianz für Fortschritt und Aufbruch" (Alfa). Sowohl die Lebensschutzorganisation ALfA ("Aktion Lebensrecht für alle") als auch Alfa Romeo Deutschland, Tochter des italienischen Autobauers Fiat, prüfen, ob sie rechtlich gegen den Namen der neuen Partei vorgehen. Die Bundesvorsitzende der Lebensschützer, Claudia Kaminski, sagte, ALfA trete seit mehr als 35 Jahren für das uneingeschränkte Lebensrecht jedes Menschen ein. Auch Alfa Romeo behält sich rechtliche Schritte gegen den Parteinamen vor. Man habe die Konzernzentrale in Turin über die Namensgleichheit der deutschen Parteineugründung informiert, hieß es.

In der AfD rollt die Austrittswelle unterdessen weiter. Der Bayern-Vorstand der Alternative für Deutschland tritt fast geschlossen aus der Partei aus. "Seit dem Essener Parteitag ist die AfD eine neue Partei. Sie ist eine nationalkonservative, sie ist eine rechtspopulistische Partei", sagte der bisherige Landesvorsitzende André Wächter am Montag in München.
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