Aigner will Firmen entlasten

Politik
Bayern
01.02.2016
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München. Wirtschaftsministerin Ilse Aigner will die Unternehmen von einem Begleitschaden der seit Jahren anhaltenden Niedrigzinsphase entlasten. Die CSU-Politikerin forderte am Montag den Bund auf, den starken Anstieg der Rückstellungen für die Pensionsverpflichtungen schnellstmöglich zu bremsen. Für die Unternehmen werde es immer teurer, ihre Pensionszusagen einzuhalten, sagte Aigner am Mittwoch.

Aigner greift damit ein Problem auf, das den Finanzchefs vieler Unternehmen seit Jahren Kopfschmerzen bereitet: Für die Berechnung der Pensionsverpflichtungen dient der Durchschnittszins der vergangenen sieben Jahre. Je niedriger dieser Rechnungszins, desto mehr Geld müssen die Firmen in die Rücklagen stecken.
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