Neuer Netzbetreiber für geplante Gleichstromtrasse
Tennet soll Amprion ablösen

Die Zuständigkeit für die geplante Gleichstromtrasse wechselt von Amprion zu Tennet. Bild: dpa
Politik
Bayern
27.01.2016
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Weiden. Nicht Amprion, sondern Tennet soll die Gleichstromtrasse Süd-Ost in Bayern bauen. Wie das Büro des Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht (CSU) mitteilte, habe dies der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, am Mittwoch vor dem Umweltausschuss des Bundestages erklärt. Im Gegenzug werde Amprion für andere Trassen in Nordwestdeutschland verantwortlich.

Für den nördlichen Teil der Süd-Ost-Trasse ist weiterhin 50Hertz verantwortlich. Die Netzbetreiber bestätigten den Tausch. Die Bundesnetzagentur begrüßte die Einigung der Unternehmen.
Im vergangenen Jahr war festgelegt worden, dass die Gleichstromleitung bei Landshut enden soll. Damit würde sie sehr wahrscheinlich geographisch näher an den ebenfalls von Tennet projektierten Ostbayernring rutschen. Beide Vorhaben liegen dann in einer Hand. Bei Trassenkritikern könnte nun die Hoffnung keimen, dass beide Vorhaben zumindest abschnittsweise auf einer Trasse gebündelt werden könnten.
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