2. Bundesliga
Club heiß auf unangenehmen Lieblingsgegner

Auch Tim Matavz (links) traf zuletzt in Bielefeld. Der Club-Stürmer ist heute gegen den Zweitliga-Zweiten Union Berlin enorm gefordert. Rechts freut sich Guido Burgstaller. Bild: dpa
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Bayern
29.09.2016
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Nürnberg. Statistiker unter den Freunden des 1. FC Nürnberg dürften schon jetzt jubeln. Am Freitag (18.30 Uhr) kommt der Lieblingsgegner des Clubs - wenn es nach Zahlen geht. Nur einen Punkt ergatterte Union Berlin in den letzten sechs Zweitliga-Partien gegen die Franken. In der vergangenen Saison gewann der Club nach 0:2-Rückstand zu Hause noch mit 6:2 und erzielte all seine Treffer in der zweiten Hälfte.

"Noch mehr tun"


Von solchen Leistungen ist der Gastgeber aber derzeit weit entfernt, auch wenn zuletzt auf der Bielefelder Alm der erste Saisonsieg gelang. Zudem ist der Gegner aus dem Osten Berlins derzeit top in Schuss. Vier Siege in Folge - Platz zwei. Und das bedeutet für Club-Trainer Alois Schwartz im Vergleich zum Bielefeld-Spiel: "Wir müssen wahrscheinlich noch mehr tun und noch mehr laufen, um gegen Union zu bestehen."

Matavz verspricht Tore


Vorsichtig optimistisch ist Tim Matavz. Die Leihgabe vom FC Augsburg machte in Bielefeld mit dem Tor zum 3:1 den Deckel drauf. "Ich hoffe, dass es ab jetzt bergauf geht", sagte der slowenische Mittelstürmer in der "Bild". Und er verspricht noch mehr Treffer: "Vor dem Tor war ich schon immer eiskalt. So etwas kann man nicht lernen." Gut für den Club könnte sein, dass bei den Berlinern Collin Quaner, der mit sechs Treffern die Torjägerliste der zweiten Liga anführt, wegen Verletzung fehlt.

Derweil ist beim Traditionsclub aus Nürnberg wohl eine einschneidende Umstrukturierung geplant. Wie die "Bild" weiter meldet, solle noch in dieser Saison eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden. Das Ziel: Die Ausgliederung der Lizenzspielerabteilung in eine Kapitalgesellschaft. Bei der am kommenden Donnerstag (6. Oktober) anstehenden Mitgliederversammlung solle dieses Ansinnen aber kein Thema sein, wird Finanzvorstand Michael Meeske zitiert. Allerdings dürften die Mitglieder dieses Thema doch aufs Tablett bringen. Zudem wurde bekannt, dass die "Ultras" schon Widerstand gegen eine Ausgliederung angekündigt haben. Derzeit werben sie mächtig Mitglieder, um bei einer Abstimmung das Vorhaben verhindern zu können. 25,1 Prozent der Mitglieder müssten ihr Veto einlegen.
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