2. Bundesliga
Der Club wieder in der Spur

Cedric Teuchert auf dem Weg zum 2:0: Das Nürnberger Eigengewächs war nach seiner Einwechslung gleich erfolgreich. Bild: dpa
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Bayern
01.10.2016
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Der 1. FC Nürnberg scheint endlich in der Saison angekommen zu sein. Gegen das zuletzt so starke Team von Union Berlin feiern Trainer Alois Schwartz und der Club den zweiten Sieg der bislang so enttäuschenden Spielzeit.

Nürnberg. Endlich jubelt der Club zu Hause mit seinen Fans. Der 1. FC Nürnberg hat den erlösenden ersten Heimsieg der Saison bejubelt. Die Franken gewannen am Freitag am achten Spieltag gegen das zuvor in sechs Spielen ungeschlagene Team von Union Berlin mit 2:0 (1:0). Eine Woche nach dem 3:1 in Bielefeld und dem ersten Sieg in dieser Spielzeit durfte sich Trainer Alois Schwartz nach den Treffern von Kevin Möhwald (45.+1 Minute) und Cedric Teuchert (84.) wieder freuen.

"Unsere Fans geben immer Vollgas. Es war schön, dass wir nach dem Sieg in Bielefeld nachlegen konnten", sagte Möhwald. "Alles gut ist aber noch nicht, wir müssen die Tabelle anschauen. Wir sind noch nicht da, wo wir hin wollen. Aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung gewesen."

Beide Mannschaften dezimierten sich vor 24 465 Zuschauern schnell selbst. Unions Kristian Pedersen (39.) und Nürnbergs Edgar Salli (42.) sahen Gelb-Rot. "Wir sind froh, dass wir den Bock umstoßen konnten", sagte Teuchert. "Unbeschreiblich. Endlich hat es geklappt mit dem ersten Heimdreier."

25 Minuten dauerte es beim lange zurückhaltenden Auftritt beider Teams bis zur ersten richtig guten Torchance. Nach einem Foul von Unions Pedersen brachte Möhwald den an ihm verursachten Freistoß vor das Berliner Tor. Der Kopfball von Hanno Behrens strich nur knapp am Pfosten vorbei (25.). Danach nahm die Partie mehr an Fahrt auf. Zwei mit Gelb vorbelastete Spieler rückten in den Fokus. Der beim Foul an Möhwald verwarnte Pedersen rauschte beim Kampf um den Ball mit vollem Tempo in Club-Torhüter Thorsten Kirschbaum. Gelb-Rot war die Konsequenz. Nürnberg spielte nun in Überzahl - das aber auch nur drei Minuten. Der in der 26. Minute verwarnte Edgar Salli traf Simon Hedlund mit der Hand im Gesicht und musste auch früher zum Duschen gehen. Überraschend gingen danach die Gastgeber in Führung. Möhwald zog aus gut 25 Metern ab - und Union-Keeper Jakob Busk sah bei dem Schuss schlecht aus.

Der verletzte Top-Torjäger Collin Quaner (6 Tore) fehlte den von der Spielanlage besseren Berlinern sichtbar bei den Bemühungen um den Ausgleich. Wenige Minuten nach seiner Einwechslung machte der 19-jährige Teuchert bei einem Konter abgezockt alles klar.
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