Basketball
Bamberg "atemberaubend"

Sport BY
Bayern
13.06.2016
35
0

Die Brose Baskets haben ihren Titel in der Basketball-Bundesliga eindrucksvoll verteidigt und ganz nebenbei auch für Rekorde gesorgt. Gegen Ulm mussten sich die Franken in Spiel drei eine Halbzeit lang mächtig anstrengen, dann konnte die große Meisterparty losgehen.

Bamberg. Bambergs Coach Andrea Trinchieri zog sich schon vor der Schlusssirene die Krawatte vom Hals, herzte seine Spieler auf der Bank - dann konnte die große Meisterparty starten. Und bis zur ersten Bierdusche für den Italiener dauerte es nach der Schlusssirene zum 92:65 (38:37) gegen ratiopharm Ulm auch nur wenige Augenblicke. Die Titel-Riesen der Brose Baskets bleiben die klare Nummer eins in Deutschland und haben ihre Ausnahmestellung in der Liga mit Rekord-Playoffs und der achten Meisterschaft untermauert.

"Das ist ein atemberaubendes Gefühl, wir haben das ganze Jahr hart gearbeitet", sagte Topscorer Darius Miller, der zum wertvollsten Final-Akteur gewählt wurde. Kapitän Brad Wanamaker resümierte: "Die Mannschaft hat die ganzen Playoffs mit großem Herz gespielt." Sonntagnachmittag um Punkt 17 Uhr reckte Wanamaker den silbernen Pokal der Basketball-Bundesliga in die Höhe und krönte damit eine einmalige Saison, in der Bamberg keine Heimpartie verloren hatte.

Dank des dritten Sieges im dritten Finalspiel stürmten die Franken ohne Niederlage durch die K.-o.-Phase zur Titelverteidigung - weder Vorjahresfinalist FC Bayern München im Halbfinale noch beherzt kämpfende Ulmer beim Titel-Showdown konnten Bamberg stoppen. "Ganz Bayern ist stolz auf das fränkische Vorzeigeteam", gratulierte Ministerpräsident Horst Seehofer in einem Glückwunschschreiben.

Beste Werfer für das Trinchieri-Team waren Wanamaker und Darius Miller mit jeweils 19 Zähler. Den Gästen aus Ulm reichten 19 Punkte von Raymar Morgan und eine aufopferungsvolle Vorstellung nicht, um eine viertes Spiel zu erzwingen. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit ging den Ulmern in der zweiten Halbzeit die Kraft aus.

Die Bamberger dagegen ließen sich vor 6800 lautstarken Zuschauern in der ausverkauften Brose Arena für ihre sechste Meisterschaft in den letzten sieben Jahren feiern - nur 2014 ging der Titel an Bayern München. In der K.-o.-Phase gewann Brose seine Partien mit durchschnittlich deutlich mehr als 20 Punkten Differenz - das war noch keinem Team in der Basketball-Bundesliga zuvor gelungen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Basketball (168)Brose Bamberg (4)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.