Basketball
Mit Genugtuung ins Halbfinale

Trotz Knieblessur kämpfte Anton Gavel (hinten) mit den Bayern-Basketballern um den Halbfinaleinzug. Am Ende standen 24 Punkten auf dem Konto des Topscorers. Bild: dpa
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Bayern
21.05.2016
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München. Beim Kampf um die Meisterschaft kommt es schon im Playoff-Halbfinale zum Spitzenspiel zwischen Bamberg und Bayern. Die Münchner wollen den Schwung aus einem starken Match gegen die MHP Riesen Ludwigsburg mitnehmen. Nach dem Viertelfinalsieg wollte sich der Trainer des FC Bayern weder mit dem jüngsten Schiedsrichter-Hickhack noch dem anstehenden Kracher gegen Meister Bamberg beschäftigen. "Kein einziges Wort über das nächste Spiel", sagte Svetislav Pesic vor dem Playoff-Halbfinale gegen die Brose Baskets, der Wiederauflage des letztjährigen Endspiels. Am Sonntag (13.20 Uhr) steigt in Franken das erste Duell der Branchengrößen.

Für München geht es nach einer intensiven Woche mit der umstrittenen Niederlage am Dienstag samt gescheitertem Protest und dem starken 87:76 (42:41) am Donnerstagabend darum, das Momentum zu behalten. Angeführt von einem trotz einer Knieblessur entfesselt aufspielenden Anton Gavel (24 Punkte) hatten die Bayern Ludwigsburg niedergerungen. "Das war ein komplettes Spiel und die beste zweite Halbzeit der Saison", lobte Pesic. "Gerade am Ende der Saison das beste Spiel zu machen ist schon eine Genugtuung für unsere Arbeit."


Die Ausgangslage für das Halbfinale scheint schwierig: Topscorer Anton Gavel und Spielmacher Alex Renfroe sind angeschlagen. Dusko Savanovic (Fingerverletzung) und Deon Thompson (Wadenblessur) waren nicht spielfähig. Zusätzlich hatte Bamberg vier Tage mehr zur Regeneration. Trotzdem machen sich die Bayern Mut für die Finale-Revanche. "Ich will nicht sagen, dass wir in der Außenseiterrolle sind, das ist völliger Quatsch", sagte Gavel. "Wenn du ins Halbfinale kommst, gehst du nicht hin und sagst, wir lassen uns abschlachten. Die machen sich genauso viele Gedanken über uns."

Ulm überrascht


Ratiopharm Ulm hat zum Auftakt der Halbfinal-Playoffs in der Basketball-Bundesliga für eine Überraschung gesorgt. Die Ulmer gewannen am Freitagabend bei den Fraport Skyliners Frankfurt nach Verlängerung mit 90:86 (78:78, 45:39) und gingen in der Best-of-Five-Serie damit 1:0 in Führung. Für die Frankfurter war es die erste Niederlage in der laufenden K.o.-Runde.
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