Fußball
Club baut Erfolgsserie aus

Bereits zum fünften Mal traf der Nürnberger Youngster Patrick Erras (Mitte) aus Raigering iür den Club und lässt sich von Guido Burgstaller (links) und Sebastian Kerk (rechts) zur 1:0-Führung gratulieren. Bild: dpa
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Bayern
05.03.2016
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Nürnberg. Der 1. FC Nürnberg ist in der 2. Fußball-Bundesliga weiter nicht zu schlagen. Der Club bezwang am Freitag den 1. FC Kaiserslautern vor heimischem Publikum dank eines späten Treffers von Zoltan Stieber mit 2:1 (1:1) und ist damit nun schon 15 Spiele in Serie ungeschlagen. Dank ihres achten Heimsiegs zogen die Franken mit dem Tabellenzweiten SC Freiburg nach Punkten (47) gleich. Die Breisgauer bestreiten am Montag (20.15 Uhr) aber noch das Topspiel gegen Spitzenreiter RB Leipzig.

Patrick Erras (19. Minute) mit seinem fünften Saisontor und der 22 Minuten vor Schluss eingewechselte Stieber (88.) trafen für den FCN. Dem Isländer Jon Dadi Bödvarsson (22.) gelang vor 31 457 Zuschauern mit seinem ersten Tor im deutschen Profifußball nur der zwischenzeitliche Ausgleich. Nur eine Minute nach seinem Tor musste Stieber wegen der zweiten Gelben Karte wieder vom Platz.

Es entwickelte sich ein tempo- und abwechslungsreiches Duell. Chancen gab es auf beiden Seiten. Den besseren Start erwischte aber der Club. Eine Flanke von Laszlo Sepsi ließ Niclas Füllkrug abtropfen, aus rund elf Metern versenkte Erras sicher. Nur drei Minuten später schlugen die "Roten Teufel" zu. Der frühere Nürnberger Antonio-Mirko Colak legte im Zweikampf mit Sepsi per Kopf vor, Bödvarsson traf gegen den zu spät kommenden Georg Margreitter eiskalt.

Einen nur fast optimalen Heber von Daniel Halfar (25.) musste FCN-Keeper Raphael Schäfer nicht entschärfen. Dafür riskierte er drei Minuten später eine ganze Menge, um vor Bödvarsson zu retten. Gefahr strahlten die Franken vor der Halbzeit nur noch einmal aus. Am Schuss von Kevin Möhwald (34.) aus rund 13 Metern war aber noch FCK-Torwart Marius Müller mit den Fingerspitzen dran.

Nach dem Wechsel war die Begegnung zerfahrener, die Torchancen Mangelware. Torwart Schäfer musste später wegen Problemen an der Achillessehne ausgewechselt werden, für ihn kam Patrick Rakovsky (66.). Einen Patzer von FCK-Torwart Müller nutzte dann aber Stieber zur Entscheidung.
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