Fußball
Dortmund will den Grupppensieg

Die Dortmunder könnten mit einem Sieg - Mario Götze soll dazu einen wichtigen Beitrag liefern - gegen Legia Warschau den Gruppensieg perfekt machen. Bild: dpa
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Bayern
22.11.2016
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Moskau/Dortmund. Bayern-Bezwinger Borussia Dortmund will sich an der Tabellenspitze seiner Gruppe festsetzen, Bayer Leverkusen dem BVB ins Achtelfinale der Champions-League folgen. Die Ausgangssituation der beiden Fußball-Bundesligisten vor ihren Spielen am Dienstagabend ist ganz verschieden. Die Dortmunder könnten nach dem Ligatriumph über den Erzrivalen FC Bayern mit einem Sieg gegen Legia Warschau den Gruppensieg perfekt machen. Bayer will gegen ZSKA Moskau dagegen die verkorkste Liga-Hinrunde kompensieren.

Die Dortmunder Vereinsbosse übten sich am Montag in Zurückhaltung. "Wir haben keinen Grund zu Triumphgeheul", sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke vor dem Duell am Dienstag (20.45 Uhr/Sky). Und Präsident Reinhard Rauball meinte: "Wir dürfen uns nicht davon leiten lassen, was am Wochenende passiert ist."

Nicht nur das 1:0 über den Rekordmeister, sondern auch der 6:0-Sieg gegen die Polen im Hinspiel könnte zu Leichtsinn verleiten. Nach Einschätzung von André Schürrle sind die Sorgen der Führungskräfte jedoch unbegründet. "Wir werden genug Körner für 90 Minuten haben und wollen dieses Spiel unbedingt gewinnen."

Die gute Ausgangsposition soll auf keinen Fall verspielt werden. Schließlich liegt der bereits für das Achtelfinale qualifizierte BVB zwei Punkte vor Real Madrid. Kommt der Titelverteidiger aus Spanien zeitgleich bei Sporting Lissabon nicht über ein Remis hinaus, könnte die Borussia mit einem Erfolg über Warschau den Gruppensieg perfekt machen.

Tuchel wird wohl auf Rotation setzen. Den verletzten Torhüter Roman Bürki, der sich gegen die Bayern die Mittelhand brach und acht Wochen ausfällt, wird Roman Weidenfeller ersetzen. Zudem startet Marco Reus einen neuen Comeback-Versuch.

Bei den Leverkusenern herrschte nach der 2:3-Pleite gegen RB Leipzig zuletzt eher Frust als Lust. Trainer Roger Schmidt gab sich am Montag kämpferisch: "Wir wissen, dass wir in der Lage sind, solche Spiele zu verarbeiten. Inzwischen überwiegt wieder die Freude auf die Champions-League." Ein Sieg am Dienstag (18.00 Uhr MEZ/Sky) in Moskau reicht für den Achtelfinaleinzug jedoch nicht. Parallel müsste Tottenham Hotspur in Monaco verlieren.

Im Hinspiel hatte Bayer gegen Moskau nach einer 2:0-Führung den Sieg noch verschenkt und nur ein 2:2 erreicht. "Dass wir Moskau schlagen können, haben wir im Hinspiel gesehen, doch zu Hause spielen sie viel sicherer", sagte Schmidt, der auf Kapitän Lars Bender und Stürmer Stefan Kießling verzichten muss.

ZSKA wäre bei einer Niederlage gegen die Werkself wohl aus dem Rennen um den Einzug in die K.-o.-Runde. Ein Leverkusener Sieg würde sogar die Chance eröffnen, am 7. Dezember gegen den AS Monaco den Gruppensieg perfekt zu machen.
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