Fußball
Eine richtige Wohlfühl-Liga

Sport BY
Bayern
01.07.2016
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"Die schönste Liga in ganz Bayern" - so viel Lob tut gut. Und das Kompliment galt der Landesliga Mitte, die in Donaustauf tagte.

Donaustauf. Den größten Erfolg in seiner Vereinsgeschichte hat der SV Donaustauf mit dem Aufstieg in die Landesliga Mitte geschafft. Bei der Sommertagung in dessen Sportheim zeigte sich Lothar Rengsberger, der Abteilungsleiter des aufstrebenden Clubs aus dem Regensburger Osten, sehr erfreut, künftig ein Teil dieser mit namhaften Vereinen besetzten Liga zu sein.

Neben dem SV Donaustauf sind der SV Seebach, der SV Sorghof und der SV Neukirchen bei heilig Blut neu in der Landesliga. Nach einem Jahr in der Bayernliga mussten der ASV Burglengenfeld und die SpVgg Ruhmannsfelden wieder absteigen und vervollständigen das 18-köpfige Teilnehmerfeld, das am 15. Juli mit dem Eröffnungsspiel zwischen dem TSV Waldkirchen und dem SV Donaustauf in die neue Saison startet.

Wie immer, darf der Meister nach 34 Spieltagen aufsteigen, der Tabellenzweite nimmt an der Relegation teil. Direkt absteigen müssen der Siebzehnte und der Achtzehnte, während sich der Fünfzehnte und Sechzehnte über die Relegation retten können. In diese gehen auch die drei punktschlechtesten Vierzehnten der fünf Landesligen.

Als Regelspieltag gilt der Samstag. Ausnahmen bilden der SV Fortuna Regensburg, SV Hutthurm, SV Seebach und TSV Kareth-Lappersdorf, die am Freitagabend spielen, sofern der jeweilige Gegner zustimmt. Grundsätzlich am Sonntag tragen der ASV Burglengenfeld, SC Ettmannsdorf, SV Sorghof und SV Neukirchen hl. Blut ihre Heimspiele aus, informierte Spielleiter Thomas Graml.

Durchschnittlich 234 Zuschauer verfolgten die Begegnungen in der Saison 2015/16, was eine Gesamtbesucherzahl von 71 803 bedeutete. Im Vorjahr waren es rund 3000 weniger. Auf 1522 sind die Verwarnungen angestiegen, daneben gab es 77 Gelb-Rote Karten, 52 Platzverweise und fünf Meldungen. Am fairsten traten der SV Etzenricht, der Meister DJK Ammerthal, TSV Kareth-Lappersdorf und der SV Hutthurm auf, das Gegenteil stellen der SV Fortuna Regensburg, die DJK Gebenbach und der SC Ettmannsdorf dar.

Zum neuen Ligavertreter wählten die vollständig versammelten Clubs der Landesliga Mitte Werner Sixt von der SpVgg Osterhofen. Immer umfangreicher werden die Online-Angebote des Verbandes. Bestens eingeführt sind der Elektrische Spielberichtsbogen und der Live-Ticker. Ab August werde es eine neue BFV-App geben, und auch eine Video-App wird angeboten. Abschließend lobte Thomas Graml den fairen Umgang zwischen Spielleiter und den Vereinen. Dass sich die Clubs in der Landesliga Mitte wohl fühlen, unterstrich der Vertreter der SpVgg Ruhmannsfelden mit den Worten "Die Landesliga Mitte ist die schönste Klasse in ganz Bayern."
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