Fußball
FCA ringt um Fassung

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Bayern
07.03.2016
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"Unheimlich bitter" fand Markus Weinzierl das 3:3 seiner Augsburger. Denn der geschlauchte FCA verspielte eine 3:0-Führung gegen Leverkusen. Weinzierls Team muss dringend zu Kräften kommen.

Augsburg. Am Ende ihrer Kräfte rangen die Augsburger um Fassung. Eine 3:0-Führung ließ sich die immer stärker abbauende Mannschaft von Trainer Markus Weinzierl gegen Bayer Leverkusen noch aus der Hand nehmen und verpasste den ersehnten Befreiungsschlag im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga. "Man hat gemerkt, dass wir auf dem Zahnfleisch gehen", sagte der tief enttäuschte Weinzierl nach dem siebten Spiel innerhalb von 21 Tagen. Das irre 3:3 (2:0) vom Samstag sei "unheimlich bitter" für sein Team.

Eine Stunde lang lief für die keineswegs überzeugenden Augsburger nach dem ersten Dreierpack von Ja-Cheol Koo (5./44./57. Minute) alles nach Plan. In der Defensive waren die Fuggerstädter nicht sattelfest, aber bis dahin brachten die extrem harmlosen Leverkusener offensiv auch nichts zustande. "Wir haben uns innerlich schon gefreut, dass wir auf der Siegerstraße sind", resümierte Weinzierl, "aber in der Bundesliga gegen Leverkusen ist ein 3:0 nichts."

Tiefschläge


Karim Bellarabi (60.), Paul Verhaegh (80./Eigentor) und Hakan Calhanoglu, der nach einer Roten Karte gegen Jeffrey Gouweleeuw (90.+2) den fälligen Handelfmeter verwandelte, versetzten dem FCA die Tiefschläge. "Das tut weh", räumte Manager Stefan Reuter ein. "Das musst du aber wegstecken." Dabei wären drei Punkte so wichtig gewesen. "Es ist unfassbar, dass wir den Sieg am Ende so verschenken", sagte Kapitän Paul Verhaegh. "Mir fehlen die Worte."
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