Fußball
Formtief der "Löwen" hält an

Der Fürther Torschütze Robert Zulj kann in dieser Szene auch durch Romuald Lacazette nicht gestoppt werden. Schon nach zwei Minuten gingen die Mittelfranken in der Allianz-Arena in Führung und verteidigten diese bis zum Schlusspfiff. Für die "Löwen" wird es nach dieser Heimniederlage im Kampf gegen den Abstieg immer schwerer. Bild: dpa
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Bayern
09.04.2016
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Der TSV 1860 steckt weiter im Tief. Gegen Fürth kann das Team von Trainer Möhlmann erneut nicht gewinnen. Das Siegtor für die Franken erzielt Offensivspieler Zulj schon nach kurzer Spielzeit.

München. Der TSV 1860 München hat in der 2. Fußball-Bundesliga erneut einen Befreiungsschlag verpasst und steckt weiter tief im Abstiegskampf. Zum Auftakt des 29. Spieltags verloren die "Löwen" am Freitagabend mit 0:1 (0:1) im bayerischen Duell gegen Greuther Fürth. Das entscheidende Tor für die fränkischen Gäste erzielte vor 18 300 Zuschauern in der Münchner Arena Robert Zulj (2. Minute). Trotz des vierten sieglosen Spiels in Serie bleibt 1860 auf Relegationsrang 16, weil auch der direkte Konkurrent SC Paderborn ein weiteres Mal verlor (0:4 gegen Union Berlin). Fürth sprang mit dem Auswärtssieg in die obere Tabellenhälfte.

Beste Gelegenheiten


Gleich in der Anfangsphase entwickelte sich eine spektakuläre Partie. Nachdem Zulj nach gerade einmal 83 Sekunden aus kurzer Distanz zur Führung vollstrecken konnte, ließen sowohl Sechzig als auch Fürth beste Gelegenheiten aus. Stürmer Sascha Mölders verpasste es gleich in vier Situationen (5./21./30./32.), den Ausgleich zu erzielen. Einmal scheiterte der Winter-Neuzugang am Fürther Torwart Sebastian Mielitz, später köpfte und traf er neben und über das Tor.

Auf der Gegenseite schoss TSV-Keeper Stefan Ortega den Fürther Niko Gießelmann (8.) so an, dass der Ball nur knapp neben das Tor rollte. Wenige Minuten später klärte Verteidiger Jan Mauersberger (17.) auf der Linie einen Abschluss von Ante Vukusic und bewahrte sein Team vor dem drohenden Zwei-Tore-Rückstand noch in der ersten Halbzeit.

Nach dem Wechsel begann Sechzig stark. Spielmacher Michael Liendl (49.) schlenzte haarscharf am Tor vorbei, ein abgefälschter Abschluss von Daylon Claasen (53.) landete auf dem Tornetz. Die in der Anfangsphase angriffslustigen Fürther fanden fast keine Befreiung mehr, ein Freistoß von Levent Aycicek (56.) konnte Mielitz noch entschärfen.

"Löwen"-Trainer Benno Möhlmann versuchte, sein Team mit offensiven Wechseln zusätzlich zu beleben. Die größte Chance der Hausherren vergab in der Folge erneut Claasen (73.). Seinen Kopfball konnte der starke Mielitz gerade noch so an die Latte lenken. Sechzig drängte in der Schlussphase, doch trotz klarer Feldüberlegenheit (12:0 Ecken) fehlten zündende Ideen und die nötige Durchschlagskraft, um die Wende herbeizuführen.
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