Fußball
Kickers Würzburg überraschen weiter in Liga 2

Kein Kniefall vor der Konkurrenz: Der Würzburger Elia Soriano (vorne) verteidigt den Ball vehement gegen St. Paulis Marc Hornschuh. Bild: dpa
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Bayern
09.11.2016
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Mit dem 1:0-Sieg über den FC St. Pauli setzen sich die Würzburger Kickers im oberen Tabellendrittel der 2. Liga fest. Nun kommt es nach der Länderspielpause zum Frankenduell.

Würzburg. Nach dem Sprung auf Platz 6 war Bernd Hollerbach einfach nur stolz. "Hut ab vor der Einstellung, die meine Mannschaft an diesem Abend gezeigt hat. Wir haben verdient gewonnen und hatten dieses Mal am Ende das Glück des Tüchtigen", meinte der sichtlich zufriedene Coach des Überraschungsaufsteigers. Mit dem 1:0 am Montagabend gegen den chronisch erfolglosen FC St. Pauli dürfen die Unterfranken einer geruhsamen Länderspielpause entgegenblicken.

Die Würzburger hatten bis auf die starke Anfangsphase der Hamburger die Partie im Griff. Vor allem behielten sie bis in die letzten Minuten hinein die Ruhe und auch den Elan, weiter anzugreifen. Einen Befreiungsschlag von Brian Koglin lenkte Vegar Eggen Hedenstad sechs Minuten vor dem Abpfiff dann noch ins eigene Tor. "Die Mannschaft hat eine tolle Mentalität gezeigt, Gas gegeben und immer versucht, nach vorne zu spielen", lobte Hollerbach sein Team.

Ein entscheidender Faktor für den erlösenden Treffer, der eine Serie von drei Pflichtspielniederlagen beendete, war Peter Kurzweg. Der 22-Jährige war auf der linken Außenbahn permanent unterwegs und leitete mit seinem energischen Nachsetzen das Tor ein. St. Paulis Coach Ewald Lienen sprach den Kickers für ihre Leistung seinen Respekt aus. Der sechste Dreier war für Würzburg auch wichtig, um pünktlich vor der kleinen Pause den Kurs für die letzten Partien vor der Winterpause festzulegen. Und dieser soll sich eher mit der oberen als der unteren Tabellenregion befassen.

Mit 20 Punkten haben die Würzburger nun schon nach zwölf Spieltagen die Hälfte der ominösen Marke von 40 Zählern erreicht. Der Weg zum Klassenerhalt scheint geebnet. Hollerbach warnte aber vor verfrühter Gemütlichkeit. "Wir sollten schön demütig bleiben und hart weiterarbeiten." Nach der Länderspielpause soll am 18. November (18.30 Uhr) gleich mal im Frankenduell beim 1. FC Nürnberg nachgelegt werden.
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