Fußball Landesliga Nordost
Goldenes Tor durch Fabian Nickl

Fabian Nickl erzielte das Siegtor für den SV Poppenreuth. Bild: Gebert
Sport BY
Bayern
21.03.2016
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Fürth. Der SV Poppenreuth zeigte am Samstag, dass er sich im Kampf um den Klassenerhalt noch nicht aufgegeben hat. Nach einer kämpferisch überzeugenden Leistung gab es einen 1:0-Sieg beim FSV Stadeln. Vor allem Neuzugang Gerull und der oft gescholtene Nickl, der das Tor des Tages erzielte, lieferten eine sehr gute Partie ab. Das Trainergespann Topcu/Peroutka war nach dem Spiel mit allen Aktiven sehr zufrieden, mahnte jedoch gleich wieder volle Aufmerksamkeit für die nächste Partie an.

Beide Mannschaften spielten von Beginn an schnell und unkompliziert nach vorne. Beide Teams versuchten aber zunächst ihr Glück mit Schüssen aus der zweiten Reihe. In der 18. Minute der erste Aufreger in der Hintermannschaft des SV Poppenreuth: Krupicka spielte einen zu kurzen Rückpass, doch Torwart Martinec konnte im letzten Moment klären. Im Gegenzug dann die Führung für den Gast: Gerull erkämpfte sich im Mittelfeld den Ball, spielte in die Gasse, wo Nickl von Außen kommend schön durchgelaufen war und überlegt zum 1:0 einschob.

In der Folge versuchten die Gastgeber mehr Druck zu entwickeln, doch die Hintermannschaft des SVP ließ nur wenige Möglichkeiten zu. Stadeln probierte es immer wieder mit Distanzschüssen, die aber meist das Gehäuse weit verfehlten. Die größte Chance zum 1:1 hatte Gräf kurz vor der Pause, der nach einem zu kurz geratenen Rückpass von Nerad das Leder erlief, aber in Torwart Martinec seinen Meister fand.

Nach dem Seitenwechsel gab es gleich eine Schrecksekunde für Poppenreuth. Bauer hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt, doch Reischl setzte dessen Hereingabe aus fünf Metern neben das Tor. Auch im weiteren Spielverlauf hatte Stadeln ein optisches Übergewicht, konnte sich gegen die vielbeinige Gästeabwehr jedoch nicht durchsetzen. Wenn dies doch einmal gelang, war Martinec ein sicherer Rückhalt.

Poppenreuth verlegte sich aufs Kontern und hatte die Möglichkeit, die Führung auszubauen. Hostalek setzte sich im Dribbling auf der rechten Seite durch, doch seine Hereingabe jagte Gerull über den Querbalken. Weitere gute Konterchancen wurden vom nicht immer sicher wirkenden Schiedsrichtergespann wegen vermeintlichen Abseitsstellungen zurückgepfiffen. Auf der anderen Seite wurde das Anrennen der Hausherren zum Ende der Partie hin immer planloser. Sie versuchten ihr Glück mit Weitschüssen, die allesamt ihr Ziel weit verfehlten.
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