Fußball Landesliga Nordost
SV Poppenreuth bleibt Letzter

Die entscheidende Szene in Poppenreuth: Udo Brehm vom TSV Nürnberg-Buch war schneller am Ball als der weit aus seinem Kasten herausgeeilte Poppenreuther Keeper Tomas Martinec und nutzte die Chance zum einzigen Tor. Bild: Gebert
Sport BY
Bayern
07.04.2016
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Der SV Poppenreuth bleibt Schlusslicht der Landesliga Nordost. Am Mittwoch gab es im Nachholspiel gegen den TSV Nürnberg-Buch eine bittere 0:1-Heimpleite.

Poppenreuth. Der SV Poppenreuth hatte zunächst das Spiel im Griff, ohne jedoch zu großen Möglichkeiten zu kommen. Leichte Abspielfehler im Aufbau taten ihr Übriges. Von den Gästen war die ersten 15 Minuten nichts zu sehen. Erst danach kamen sie etwas besser ins Spiel, ohne jedoch für große Gefahr zu sorgen. Dies änderte sich nach einer guten halben Stunde. Mit ihrer ersten Chance gingen die Mittelfranken in Führung. SV-Torwart Martinec war weit aus seinem Tor gekommen, verfehlte aber das Leder und Brehm hatte keine Mühe, den Ball im leeren Kasten zu versenken. Wenige Minuten vorher war Komberec alleine vor dem Bucher Gehäuse aufgetaucht, brachte aber das Leder nicht an Keeper Färber vorbei. Nach dem Führungstreffer hätten die Gäste innerhalb kürzester Zeit alles klarmachen können, doch Örtel und Maksimovic brachten den Ball aus kürzester Entfernung nicht im Tor unter.

Kurz nach dem Seitenwechsel brannte es lichterloh im Fünfer der Gäste. Nach einer Ecke war Nerad mit dem Kopf zur Stelle, aber der Ball sprang einem Gegenspieler an das Bein und von dort Torwart Färber in die Arme. Poppenreuth versuchte Druck zu machen, aber vieles blieb Stückwerk. Phasenweise war die Partie zerfahren und hatte kein Landesliga-Niveau. Das Schiedsrichtergespann fiel auf geschickte Schauspieleinlagen der Gäste herein, das Zeitspiel wurde nicht unterbunden. Poppenreuth verfiel in Hektik und brachte nur noch wenig zustande. Nerad ließ durch eine Körpertäuschung mehrere Gästespieler schlecht aussehen, sein Schuss verfehlte jedoch knapp das Tor. Wenig später versuchte es Komberec mit einem Schuss von der Strafraumkante, er konnte aber Färber nicht überwinden.

Insgesamt gesehen war es ein glücklicher Sieg der Gäste, die keinen Deut besser waren als die Heimelf. Aber im Gegensatz zum SVP nutzten sie eine ihrer drei Chancen zum entscheidenden Tor. Das Trainerteam Peroutka/Topcu trauerte der vergebenen Möglichkeit nach, im Abstiegskampf Boden gutzumachen. Gegen einen Gegner, der sehr schwach agierte, hätte zumindest ein Punkt geholt werden müssen.
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