Fußball Landesliga Nordost
Wieder kein Tor

Der SV Poppenreuth kassierte am Sonntag mit 0:3 gegen die SG Quelle Fürth die dritte Niederlage in Folge. Das Bild zeigt Tomas Krupicka (weißes Trikot) im Luftkampf mit dem Fürther Philipp Meyer. Bild: Gebert
Sport BY
Bayern
11.04.2016
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Der SV Poppenreuth sitzt weiter auf dem letzten Platz der Landesliga Nordost fest. Am Sonntag gab es die dritte Niederlage in Folge und wie in den beiden Partien zuvor gelang dem Neuling kein Tor.

Poppenreuth. Der SV Poppenreuth findet unter dem Druck des Gewinnenmüssens nicht mehr zu seinem Spiel. Die Mannschaft bemüht sich zwar, aber immer wieder unterlaufen ihr leichte Fehler, die vom Gegner eiskalt ausgenutzt werden. So war es auch am Sonntag beim 0:3 gegen die SG Quelle Fürth.

Abwehr völlig entblößt


Vollkommen unerklärlich ist, warum die Poppenreuther bereits nach zehn Minuten ihre Abwehr so entblößten, dass Kirschner alleine durchlaufen konnte und Torwart Martinec keine Chance ließ. Auch in der Folge starteten die Gäste immer wieder gefährliche Konter gegen die offene Abwehr der Heimelf. Auf der anderen Seite konnte sich Poppenreuth in der ersten halben Stunde gegen die kompromisslose Abwehr der Gäste überhaupt nicht durchsetzen.

Nach 39 Minuten fiel das 2:0 für Quelle Fürth. Kirschner schlug einen Freistoß aus halblinker Position scharf vors Tor, Martinec wehrte zur Mitte ab und Reinholz brauchte den Ball nur noch einzuschieben. Gleich darauf hätte Kirschner für die Entscheidung sorgen können, doch Polom blockte seinen Schuss gerade noch zur Ecke ab. Erst jetzt kam Poppenreuth zu seinen ersten beiden Möglichkeiten. Zunächst jagte Benda nach einer Flanke von Komberec das Leder aus elf Metern volley in die Wolken, dann setzte Tesic nach Flanke von Hostalek seinen Kopfball völlig freistehend neben das Tor.

Nach dem Seitenwechsel sollte Sladecek für frischen Wind und die Wende sorgen. Er führte sich auch gut ein und kam nach zwei Minuten zum Schuss, doch Torwart Döllfelder konnte parieren. Die Fürther blieben ihrem Stil treu und konterten immer wieder gefährlich gegen die aufgerückte Abwehr der Heimelf. In der 50. Minute scheiterte Kirschner noch an Martinec, aber wenig später sorgte er mit dem 3:0 für die Entscheidung.

Poppenreuth mühte sich zwar weiter, aber es wollte einfach nichts gelingen. Die Stürmer liefen sich immer wieder in der Abwehr fest und wenn sich einmal eine Möglichkeit ergab, wurde sie nicht genutzt. Nerad hatte Pech mit einem Kopfball an die Latte und Benda schoss über den Kasten. Auf der anderen Seite hatte Fürth noch zwei Kontermöglichkeiten, als Höhenberger und Avci alleine vor Martinec auftauchten.

Poppenreuth muss sich in den nächsten Spielen enorm steigern, wenn der Klassenerhalt gelingen soll. Die letzten Gegner waren zwar aus der oberen Tabellenhälfte, aber nicht wesentlich stärker. Es hätte zumindest jeweils ein Punkt geholt werden können, der bei den Ergebnissen der anderen Kellerkinder schon ein bisschen weitergeholfen hätte, so die Meinung des Trainerduos Vaclav Peroutka und Müfit Topcu.
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