Fußball
Mölders bleibt, Okotie geht

Sascha Mölders geht auch in der nächsten Saison für die "Löwen" auf Torejagd. Bild: dpa
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Bayern
10.05.2016
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München. Nach dem vorzeitigen Klassenverbleib und einer abendlichen Nicht-Abstiegs-Party haben beim TSV 1860 München schon die Planungen für die nächste Saison begonnen. Sportdirektor Oliver Kreuzer überraschte dabei am Montag mit der Nachricht, dass der vom FC Augsburg ausgeliehene Sascha Mölders für zwei weitere Jahre bei den "Löwen" bleiben wird. Sturmpartner Rubin Okotie werde seinen Vertrag dagegen nicht verlängern. "Sein Berater hat uns mitgeteilt, dass er in der 1. Liga spielen will", sagte Kreuzer über den 28 Jahre alten Österreicher, der zuletzt keinen Stammplatz mehr hatte.

Nach den schon beim rettenden 1:0-Erfolg gegen Paderborn am Sonntag verabschiedeten Guillermo Vallori und Richard Neudecker ist der einstige Offensiv-Erfolgsgarant damit der nächste Weggang für die Spielzeit 2016/17. Weitere Kaderentscheidungen würden erst dann getroffen, wenn die Münchner einen neuen Cheftrainer gefunden haben.

Das soll bis spätestens Ende der nächsten Woche sein, hoffte Kreuzer, der einen Nachfolger für den im April freigestellten Benno Möhlmann suchen muss. Interimscoach und Retter Daniel Bierofka steht nicht zur Verfügung, weil er keine nötige Trainerlizenz besitzt und eine Ausnahmeregelung am Montag ablief. Beim letzten Spieltag am Sonntag beim FSV Frankfurt wird Assistent Denis Buschujew Cheftrainer sein.

Als Wunschkandidat für die nächste Saison hat Kreuzer einem Bericht von "Sport1" zufolge seinen ehemaligen Weggefährten Franco Foda auserkoren. Der Ex-Nationalspieler trainiert aktuell Sturm Graz in der ersten österreichischen Liga. "Das ist ein interessanter Name, nicht nur weil ich ihn kenne", räumte Kreuzer ein und erzählte: "Wir hatten in Graz drei erfolgreiche Jahre zusammen, sind Meister und Pokalsieger geworden und haben Europa-League gespielt."

Von 2008 bis 2011 waren die Ex-Profis gemeinsam in der Steiermark aktiv. Allerdings habe Foda bei Sturm noch einen Vertrag bis 2017, wie Kreuzer zu berichten wusste. Das könnte eine Hürde sein. "Wir sind nicht in der Position wie Schalke oder Leipzig", sagte der Manager in Bezug auf den fehlenden Spielraum bei Ablösesummen.

Finanziell werden sich die Münchner in der nächsten Saison wieder im Mittelfeld der 2. Liga bewegen, kündigte Kreuzer an. Die "Löwen" hoffen mal wieder auf weitere Investitionen von Geldgeber Hasan Ismaik.
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