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Wahnsinnslos für den FC Augsburg

Der damalige Dortmunder Trainer Jürgen Klopp (links) begrüßt seinen Augsburger Kollegen Markus Weinzierl vor dem Augeinandertreffen. Im Februar gibt es ein Wiedersehen, wenn Klopp mit dem FC Liverpool in der Europa-League bei den Schwaben auftaucht. Bild: dpa
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Bayern
15.12.2015
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Nyon. Eine Rückkehr nach Dortmund bleibt Jürgen Klopp verwehrt, dafür darf sich der Liverpool-Coach im Sechzehntelfinale der Europa-League mit einem anderen Bundesligisten messen: Augsburg hat das Traumlos Liverpool gezogen. Der BVB, Schalke und Leverkusen haben ebenfalls interessante, aber auch schwierige Gegner erwischt. Dortmund trifft auf den FC Porto, Schalke spielt gegen Schachtjor Donezk und Leverkusen bekommt es mit Sporting Lissabon zu tun.

"Es ist für uns eine Sensation", sagte FC Augsburgs Manager Stefan Reuter beim TV-Sender Sky zum Duell seines Clubs mit dem FC Liverpool. "Es kann sich jeder Spieler darauf freuen. Es ist ein ganz besonderes Erlebnis, an der Anfield Road zu spielen." Reuter erwartet eine sportlich ganz schwere Aufgabe, erklärte jedoch mit Blick auf den 1:0-Sieg des FCA in der letzten Saison gegen Borussia Dortmund mit einem Augenzwinkern: "Das letzte Spiel gegen Klopp haben wir 1:0 gewonnen. Nehmen wir das mal als gutes Omen."

Reizvoll für die Fans


Das ehemalige Team von Klopp aus Dortmund hat mit dem FC Porto ebenfalls kein leichtes Los gezogen. Die Portugiesen haben eine starke Mannschaft und verabschiedeten sich als bester Gruppendritter mit zehn Punkten aus der Champions-League. Nach den eher unattraktiven Ausflügen in der Gruppenphase nach Baku, Krasnodar und Saloniki erwartet den BVB-Tross aber zumindest eine weniger strapaziöse Reise. "Sportlich ist es ein sehr schwieriges Los, aber zugleich ein sehr reizvolles für unsere Fans", sagte Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.

Wie Dortmund trifft auch Bayer Leverkusen auf eine portugiesische Mannschaft. Die Werkself misst sich mit dem Tabellenführer Sporting Lissabon: "Die machen einen guten Job", sagte Bayer-Sportdirektor Rudi Völler. Er erwartet "Spiele auf Augenhöhe" und setzt vor allem auf das Rückspiel vor eigenem Publikum: "Wir wollen ein gutes Hinspiel hinlegen und im Rückspiel mit Macht und Wucht ins Achtelfinale einziehen."

Mithalten will auch der FC Schalke 04. Und zwar mit dem ukrainischen Tabellenführer Donezk. "Es hätte leichter kommen können." Die "Knapppen" haben keine guten Erinnerungen an Schachtjor: In der Saison 2004/2005 schied Schalke in der Zwischenrunde des Uefa-Pokals gegen die Ukrainer aus. "Ein Wunschlos sieht anders aus. Das ist schon ein Kracher", meinte der Gelsenkirchener Sportvorstand Horst Heldt.
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