Marktredwitzer Rettungsschwimmer starten in Flensburg
In Bestform

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Bayern
21.07.2016
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Marktredwitz. Die Rettungsportler Markus Rausch, Melina Sommerer und Ann-Sophie Meier präsentieren sich beim 14. Juniorenrettungspokal in Flensburg/Glücksburg in Topform. Sie konnten zusammen mit der zwölfköpfigen Bayernkadermannschaft einen achten Platz in der Gesamtwertung erschwimmen.

Zum Auftakt der 14. Auflage des Juniorenrettungspokals schwammen die etwa 150 jungen Sportler für ihre jeweiligen Landeskader um Punkte und Medaillen für ihr Bundesland. An den darauffolgenden Tagen absolvierten sie bei Glücksburg die Freigewässer-Disziplinen in den Wellen der Ostsee. An diesem mehrtägigen Wettkampf für Landesauswahlmannschaften konnten erstmals auch drei Mitglieder (Markus Rausch, Melina Sommerer und Ann-Sophie Meier) des Ortsverbands der DLRG Marktredwitz für den Bayernkader an den Start gehen.

Sie konnten sich im vergangenen Wettkampfjahr aufgrund ihrer Leistungen bei nationalen und internationalen Wettkämpfen für die bayerische Auswahlmannschaft empfehlen. Markus Rausch, der seit Jahresbeginn dem Nachwuchskader der Jugendnationalmannschaft der DLRG angehört, konnte in der Pool-Gesamtwertung einen hervorragenden 15. Platz unter 90 Einzelstartern für das Bayern-Team erschwimmen. Die erst 15-jährige Melina Sommerer konnte als neu nominiertes Kadermitglied die Erwartungen des bayerischen Trainerteams mehr als erfüllen. Sie erkämpfte in der Ostsee eine Bronzemedaille in der Gurtretter-Staffel. Zusammen mit Ann-Sophie Meier konnte Melina auch im Schwimmbecken einen neuen bayerischen Landesrekord in der 4 mal 25 Meter Puppen-Staffel erringen.

Bergen einer Puppe


Zudem stachen die Marktredwitzer Kaderschwimmer mit hervorragenden persönlichen Bestzeiten in den Einzeldisziplinen hervor. Hierzu zählten etwa das Hindernisschwimmen, das Retten einer Puppe mit Flossen oder auch die sogenannte Königsdisziplin des Rettungssports, 200 Meter Super-Lifesaver. Dabei hat der Sportler eine 75 Meter lange Kraulstrecke zurückzulegen, anschließend muss eine 60 Kilogramm schwere Puppe 25 Meter weit geschleppt werden, bevor der Rettungsschwimmer Flossen und Gurtretter anlegt, um anschließend nach 50 Metern eine 30 Kilogramm schwere Puppe in den Gurtretter aufzunehmen, und diese nochmals 50 Meter bis zum Anschlag schleppt.
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