SpVgg Greuther Fürth
Neuer Trainer, glücklicher Sieg

Sport BY
Bayern
28.11.2016
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Fürth. Trotz eines insgesamt dürftigen Auftritts hat die SpVgg Greuther Fürth dank Joker Zlatko Tripic den erhofften Sieg zum Trainer-Debüt von Janos Radoki gefeiert. Der Norweger schoss die zuletzt arg kriselnden Franken am Freitag in der 90. Minute zum 2:1 (1:0)-Erfolg über Arminia Bielefeld. Vier Tage nach der Trennung von Coach Stefan Ruthenbeck und dem ersten Arbeitstag von Radoki konnte sich das "Kleeblatt" auf sechs Punkte von der Abstiegszone absetzen. Fürths Nicolai Rapp hatte sein Team in Führung geschossen (30.), per Eigentor (77.) dann aber fast um den Sieg gebracht. Am Ende aber jubelten die Gastgeber über das Happy End.

"Es ist schön, so anzukommen in Fürth", sagte Radoki und verteidigte den Erfolg in einer mäßigen Partie. "In der jetzigen Situation hat nicht mehr gezählt. Man muss der Mannschaft hoch anrechnen, dass sie alles reingepfeffert hat." In den vergangenen Tagen sei es nur darum gegangen, die Mannschaft mental aufzubauen, um ihr die Sicherheit zurückzugeben. "Das ist uns heute nur in der Defensive gelungen, offensiv müssen wir noch arbeiten."

Dass die Fürther Führung aus einem ruhenden Ball resultierte, war bezeichnend für die schleppende Partie. Nach einem Eckball köpfte Marcel Franke zunächst an den kurzen Pfosten und den Abpraller danach weiter auf Rapp. Dieser drosch den Ball unhaltbar unter die Latte.

Nach dem Seitenwechsel wurde das Niveau der Partie nicht besser, aber die Bielefelder witterten ihre Chance. Als Rapp eine Hereingabe des auffälligen Michael Görlitz mit dem linken Bein ins eigene Tor lenkte, schien das Remis besiegelt. Weil im Finish die Gäste auf den Siegtreffer drückten und aufrückten, konnte Fürth profitieren: Tripic gelang der Siegtreffer.
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