SV04 und FC Wacker bilden nun die Spielgemeinschaft Marktredwitz - Peter Schreyer übernimmt ...
Fusion soll noch mehr Schlagkraft bringen

Nach den Wahlen formierte sich die Vorstandsmannschaft der SG Marktredwitz zum Gruppenbild. Vorsitzender ist Peter Schreyer (mittlere Reihe, Fünfter von links). Bild: abi
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Bayern
20.05.2016
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Marktredwitz. "Heute ist ein Glückstag", strahlte SV04-Vorsitzender Udo Holzinger im übervollen Vereinsheim. Seit Jahren habe es immer wieder Fusionsverhandlungen mit dem FC Wacker gegeben; doch sie gerieten ins Stocken. Holzinger: "Aber Marktredwitz braucht einen schlagkräftigen Verein, der mindestens eine Mannschaft in der Bezirksliga hat." Nun könne man zuversichtlich sein, "dass der SV04 und der FC Wacker gemeinsam in eine gute Zukunft gehen".

Beim Mitgliederstand steht der neue Verein schon jetzt ausgezeichnet da: 400 Mitglieder kommen vom SV und 265 vom FC Wacker. "Es ist auch ein sehr positives Zeichen, dass die Mitglieder auch nach Bekanntgabe der Fusion dem Verein bisher treu geblieben sind", berichtete Peter Schreyer. In zahlreichen Wahlgängen formierten sich nach und nach Vorstand, Beiräte und Funktionäre des jungen Vereins. Erster Vorsitzender ist Peter Schreyer; Michael Scholz und Boban Sabowic sind seine Vertreter. Als Kassier wurde Jürgen Schön gewählt und für Schriftführer- sowie Öffentlichkeitsarbeit ist Markus Zürner zuständig. Mit großer Mehrheit wählte die Versammlung nach kurzer Debatte den Namen Spielgemeinschaft (SG) Marktredwitz für den fusionierten Verein. Rahmenbedingung ist, dass das Trainingsgelände am Waldstadion erhalten bleibt. Das Gelände an der Klatze geht ebenso an den Verein; aber Hauptplatz ist nun das Sportgelände an den drei Bögen. Die JFG (eine Spielgemeinschaft von FC Lorenzreuth und FC Wacker) befindet sich nach den Worten von Peter Schreyer in der Auflösung, da der neue Verein von Bambini bis A-Jugend alles besetzt. Spielgemeinschaften unterstützen den Verein jedoch weiterhin.

Weitere Zusammenschlüsse


Zweiter Bürgermeister Heinz Dreher verglich die Fusion mit einer arrangierten Ehe. "Ich wünsche Ihnen jedoch, dass daraus in der nächsten Zeit eine Liebesehe wird." Auch hielt es Dreher nicht für abwegig, dass sich in Zukunft in der Stadt noch mehr Vereine zusammenschließen. "Das bringt die Vereine vorwärts und gibt ihnen Bestand", betonte Markus Kopatsch.

Als mittelfristige Ziele nannte Peter Schreyer unter anderem eine stabilisierte Finanzsituation und einen dauerhaften Stand von über 630 Mitgliedern. "Wir möchten künftig eine erste Mannschaft mindestens in der Kreisliga und eine zweite Mannschaft in der Kreisklasse haben." Auch werde die Sparte Leichtathletik weiter vorangebracht. Hildegard Mühlhöfer will hier die Zahl der Sportabzeichen verdoppeln. Der Platz am Waldstadion müsse wieder wettkampftauglich gemacht werden. Am 17. Juni tritt die SG Marktredwitz beim Georg-Hirsch-Gedächtnisturnier an, die Teilnahme am Mak-Aktiv-Tag ist beschlossen. Die nächste Mitgliederversammlung findet im Herbst 2016 statt.
Ich wünsche Ihnen, dass daraus in der nächsten Zeit eine Liebesehe wird.Zweiter Bürgermeister Heinz Dreher
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