Basketball
DJK Neustadt will Derby-Revanche

Das Hinspiel wurde unter anderem auf den kleinen Positionen (im Bild DJK-Aufbauspieler Jevon Perschnick) entschieden. Hier die Zweikämpfe zu gewinnen, dürfte für die Neustädter Regio-Basketballer im zweiten Oberpfalz-Derby gegen die Fibalon Baskets Neumarkt besonders wichtig werden. Bild: A. Schwarzmeier
Sport
Bayern
22.01.2016
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Derbys leben von der Spannung. Die wollte beim Hinspiel der Neustädter Regio-Basketballer bei den Fibalon Baskets Neumarkt so überhaupt nicht aufkommen. Eine 56:76-Pleite für die DJK war das Ergebnis eines gebrauchten Tages. Am Samstag soll in eigener Halle vor eigenem Publikum alles anders werden.

Neustadt/WN. Fakt ist, Neumarkt erwies sich als unangenehmer Gegner, der schwer zu spielen ist. Mit deutlich mehr Erfahrung in der 2. Regionalliga Nord als ihre Oberpfälzer Konkurrenten - besonders, da die Neustädter da erst ihr drittes Regio-Spiel absolvierten -, traf Neumarkt mehr richtige Entscheidungen.

"Wir müssen aus den Fehlern der Vorrunde lernen und werden sicherlich vorbereitet in die Partie gehen", sagt DJK-Coach Uwe Glaser und betont: "Wir haben aus dem Hinspiel noch etwas gut zu machen. Da hat unser Team völlig unter seinen Möglichkeiten gespielt." Die taktische Marschroute sei nicht eingehalten worden. Auch hatte ein Fibalon-Spieler einen echten Sahnetag erwischt: Neumarkt war vor allem aus der Distanz erfolgreich. Fünf Dreier traf allein Peter Prowosnik und kam insgesamt auf 26 Punkte. Der starke Schütze wurde von seinen Mitspielern ein ums andere Mal freigespielt. Dies machte den Unterschied. Auch Sebastian Wyczisk (aktuell 17.5 Punkte im Schnitt) war kaum zu halten.

DJK will hart verteidigen


"Es ist wichtig, dass wir ihre Aufbauspieler stoppen, die haben uns letztes Mal ziemlich geärgert", ergänzt Neustadts Captain Stefan Merkl, der deswegen eine wache Defense und ein konsequenteres Ausboxen aus der Zone fordert.

Sein Trainer geht optimistisch in die Begegnung: "Vor allem offensiv müssen wir einfach deutlich mehr zeigen wie in Neumarkt. Im Gegensatz zum Hinspiel stehen aber Terrence Gibson und Lukas Bieber zur Verfügung." Auch sonst kann Glaser im Duell der einzigen Oberpfälzer Vertreter in der 2. Regionalliga Nord personell aus dem Vollen schöpfen.

Wir haben aus dem Hinspiel noch etwas gut zu machen. Wir haben in Neumarkt völlig unter unseren Möglichkeiten gespielt.DJK-Coach Uwe Glaser vor dem Derby gegen Neumarkt


Neben dem Prestige geht es für beide Teams um einiges. Die DJK will ihren siebten Tabellenplatz halten und einen direkten Gegner, der nur einen Sieg weniger auf dem Konto hat, auf Distanz halten. Neumarkt kämpft dagegen darum, nicht in den Tabellenkeller abzurutschen. "Ich erwarte ein umkämpftes Spiel, in dem wir hoffentlich mit unseren Zuschauern im Rücken einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt machen können", meint Glaser.

DJK Neustadt Basketball im Web:
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