10 Kinder leichtverletzt
Schulbus nach links gegen Lkw

Bei der Kollision des Schulbusses mit einem Lastwagen sind 13 Menschen verletzt worden. Zehn davon waren Kinder. Der Busfahrer erlitt bei dem Zusammenstoß am Montagmittag schwere Verletzungen. Bild: dpa
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Bayern
12.04.2016
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Warum der Fahrer des Schulbusses in der Kurve nach links geriet, ist noch unklar. Dadurch löste er an der Landkreisgrenze den Zusammenstoß mit einem Lkw aus. Ein Großaufgebot von Helfern kümmerte sich wenig später um die über zehn Verletzten.

Pegnitz/Penzenreuth. Der Schulbus, mit zehn Kindern im Alter zwischen neun und elf Jahren an Bord, war kurz nach 12.30 Uhr in Hainbronn in Richtung Penzenreuth (beide Stadt Pegnitz) gestartet. Am Steuer saß auf der relativ schmalen Verbindungsstraße der 57-Jährige Fahrer. Unterwegs geriet dieser in einer leichten Rechtskurve aus bisher unbekannten Gründen zu weit nach links. Dort stieß der Bus mit einem entgegenkommendem Lastwagen zusammen. Nach der Kollision landeten die beiden tonnenschweren Fahrzeuge jeweils auf ihrer Seite im Straßengraben.

Während die zehn Mädchen und Buben sowie der Lkw-Fahrer (42) und sein Begleiter (39), unterstützt von Ersthelfern, die Wracks verlassen konnten, war der Mann am Bussteuer eingeklemmt. Die alarmierte Feuerwehr befreite ihn mit schwerem Gerät. Danach flog ihn ein Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus. Auch die Schulkinder und die beiden Lastwagen-Insassen kamen mit leichten Schrammen vorsorglich in umliegende Kliniken.

Wie es dazu in einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Oberfranken in Bayreuth hieß, war ein Großaufgebot von insgesamt über 90 Einsatzkräften des Rettungsdienstes, der umliegenden Feuerwehren, des Technischen Hilfswerks und der Polizei zur Unfallstelle geeilt. Auf Anordnung der Bayreuther Staatsanwaltschaft unterstützt ein Sachverständiger die Ermittlungen der Polizeiinspektion Pegnitz.

Während Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten war die Verbindungsstraße mehrere Stunden komplett gesperrt. An den beiden beschädigten Fahrzeugen entstand insgesamt ein Sachschaden von geschätzten 140 000 Euro.
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