17-Jähriger entwischt Kontrolle und stirbt
Ägypter springt aus Zug

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Bayern
12.03.2016
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München. Bei Tempo 160 ist ein junger Ägypter während einer Polizeikontrolle aus einem Zug gesprungen und ums Leben gekommen. Schleierfahnder hatten den 17-Jährigen am Freitag nahe München kontrolliert. Als sich die Beamten die Papiere anschauten, sei der Mann in ein anderes Abteil entkommen, teilte die Polizei mit.

Er öffnete das Zugfenster und sprang hinaus. Sein Leichnam wurde unweit des Bahnhofs der Ortschaft Haar gefunden. Der Zug kam aus Verona und sollte kurz darauf in München einfahren. "Es gab weder Anhaltspunkte dafür, dass er ungewöhnlich nervös war, noch hat er verzweifelt gewirkt", sagte ein Polizeisprecher. Die Kontrolle sei entspannt verlaufen. Die Bundespolizei hatte ihn erst am Mittwoch aufgegriffen und zur Ausreise aufgefordert.

Die Behörden vermuten, dass der Mann die tödliche Gefahr unterschätzte. Üblicherweise ließen sich die Fenster auch gar nicht öffnen. Doch genau in dem Abteil sei die Klimaanlage defekt gewesen, die Fenster seien daher entriegelt gewesen.
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