30 Prozent mehr Übernachtungen
Jugendheim- und Zeltlagerplatzverein verzeichnet Sprung bei der Auslastung seiner Einrichtungen

Manfred Dorsch, Hermann Eisenhut, Werner Kaiser und Wilfried Schlöger (von links) - vier Stützen des Vereins an der Seite von Vorsitzenden Max Haas - begutachten die letzte, von Grund auf neu gebaute Dusche im Obergeschoss des Valentin-Kuhbandner-Heims. Bild: hia
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Bayern
20.12.2015
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Eine deutlich bessere Auslastung und ein höheres Betriebsergebnis als in den Vorjahren verzeichneten die Liegenschaften des Jugendheim- und Zeltlagerplatzvereins. Nach jahrelangen Sanierungsarbeiten kann der Verein 2016 auch bei den Investitionen eine Verschnaufpause einlegen.

Speichersdorf. Gegenüber dem Vorjahr verzeichnete das Valentin-Kuhbandner-Heim mit 3433 Übernachtungen durch 44 Gruppen mit insgesamt 1140 Personen einen Zuwachs von über 30 Prozent. "Aber die Gruppen werden kleiner, die Betreuer weniger", gab Manfred Dorsch, der den erkrankten Vorsitzenden Max Haas in der Jahreshauptversammlung vertrat, zu bedenken. Drei Gruppen haben ihre Anmeldung wieder zurückgezogen.

Stiftung: Idee auf Eis


Den Zeltlagerplatz nutzten zwei Schulungsgruppen. 445 Teilnehmer in sechs Gruppen sorgten für 3584 Übernachtungen. Zudem boten die Häuser Platz für 30 Nationalspieler bei der Kegelmeisterschaft. Um die Nachfolge und den Erhalt der Liegenschaften zu sichern, war kurzzeitig die Umwandlung des Vereins in eine Stiftung erwogen worden, berichtete Dorsch. Aus steuerlichen und finanziellen Gründen wurde das Vorhaben jedoch auf Eis gelegt.

"Ohne ehrenamtliches Engagement wäre das Ergebnis nicht zu erwirtschaften und zu halten", meinte Kassier Wilfried Schlöger. Trotz außerordentlicher Instandhaltungen im Heim, der Anschaffung eines Kühlschranks und einer Geschirrspülmaschine sowie des Neubaus und der Sanierungen von Dusch- und Sanitärräumen verzeichnete er einen Überschuss. Das bestätigte Revisor Hermann Eisenhut.

Engagierte Gruppe


"Unsere Vereinsarbeit mit ihrem pädagogischen, kulturellen und wirtschaftlichen Erfolg lebt von einer kleinen, über das Normalmaß hinausgehend engagierten Gruppe Ehrenamtlicher", betonte auch Dorsch. Ruth Brehm kümmere sich um die Annahme und Reinigung. Jürgen Degin engagiere sich als Platzwart und Hausmeister für Freizeitgarten, Valentin-Kuhbandner-Haus und Immenreuther Zeltlagerplatz. Werner Kaiser zeichne für Elektroarbeiten verantwortlich. Elfriede Haas und Wilfried Schlöger führten die Kasse, Angela Fraunholz die Küche. Günther Reichenberger betreue den Immenreuther Zeltlagerplatz. Anmeldungen und Abrechnungen erfolgten über Max Haas und Hermann Eisenhut. Stellvertretend für alle zollte Dorsch Max Haas ein dickes Lob: "So wie es er macht, macht's keiner von uns."

Fast etwas ungläubig verfolgten die Mitglieder Dorschs Ausblick. Nach Jahren der Sanierungen und Investitionen seien im Jahr 2016 über das laufende Geschäft hinaus keine größeren Vorhaben geplant.

In laufenden Jahr sind alle Sanierungsmaßnahmen und Reparaturen erledigt und alle Neuanschaffungen getätigt worden. Eine Dusche wurde neu eingebaut, die übrigen von der Firma Ahl generalüberholt. Für das Rasenmähen und Heckenschneiden im Freizeitgarten wünschte sich Dorsch "stabiles" Personal.

Erneuert hat der Verein die Pfosten des Beach-Volleyballfeldes. Angeschafft wurden Plastikpaletten als Boden in den Zelten des Zeltlagerplatzes. Dessen auf zehn Jahre geprüfter Gaskessel wurde sicherheitsgerecht eingezäunt.

Angela Fraunholz mahnte die Anschaffung neuer Matratzen und Decken an. Eine Bestandaufnahme soll den Bedarf ermitteln.
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