600-Euro-Spende aus dem Verkauf von Kräuterbuschen
Für's Kirchl

Kirchenpfleger Manfred Prechtl (links) freut sich über die Spende von FGV-Vorsitzendem Edwin Prechtl, Stellvertreterin Claudia Sticht und der fleißigen Sammlerin Anneliese Sticht (von rechts). Bild: gis
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Bayern
24.08.2016
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Mehlmeisel. Über 1000 Jahre alt ist der Brauch, für Mariä Himmelfahrt einen Strauß aus heilkräftigen Pflanzen und Blumen zu binden und die Kräuter im Festgottesdienst weihen zu lassen. Schon seit einigen Jahren pflegt auch der Fichtelgebirgsverein wieder diese Tradition. Wurden früher in den Buschen 77 Kräuter gebunden, müssen es heute mindestens sieben sein: "Nicht fehlen darf die Königskerze", weiß stellvertretende Vorsitzende Claudia Sticht. Ein Muss sind außerdem Johanniskraut, Schafgarbe, Frauenmantel, Rainfarn, Ringelblumen und Lavendel. Die Kräuter sollen - zu Hause getrocknet und aufbewahrt - Haus und Hof vor Unwettern bewahren. Nach tagelangem Sammeln von Kräutern und Blumen haben 15 Frauen und Männer der Ortsgruppe 200 Sträuße gestaltet, die alle in Unterlind/Mehlmeisel am "Hammricher Frauentag" gegen eine Spende für das Hammerkirchl an die Gläubigen abgegeben wurden. So kam die stolze Summe von 600 Euro zusammen, die der FGV nun an Kirchenpfleger Manfred Prechtl übergab, der sich herzlich bedankte.

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