Altarraum der Pfarrkirche St. Peter in Wörth zerstört
Flammen in oberbayerischer Barockkirche

Ein Brand hat in der Nacht des Ostersonntags den Altarraum und die Sakristei der katholischen Pfarrkirche St. Peter in Wörth zerstört. Bild: dpa
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Bayern
28.03.2016
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Wörth. Ein Feuer hat am Ostersonntag den Altarraum und die Sakristei der katholischen Pfarrkirche St. Peter in Wörth (Landkreis Erding) zerstört. Der Sachschaden liege bei etwa 250 000 Euro, teilte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern-Nord am Montag mit. Die Feuerwehr habe den Brand rasch löschen können, so dass weitere Teile des Kircheninnenraums von den Flammen verschont geblieben seien. Verletzt worden sei niemand.

Die Polizei hatte zunächst vermutet, dass das Feuer in der Sakristei entstanden war. Später sagte ein Sprecher, es sei auch möglich, dass der Schwelbrand zunächst im Altarraum ausbrach und auf den Altarnebenraum übergriff. Die Brandursache war zunächst noch unklar. Bis in die Abendstunden hinein war die Feuerwehr damit beschäftigt, das verrauchte Kircheninnere mit Spezialgeräten zu belüften.

Die Barockkirche war in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts von dem Erdinger Baumeister Johann Baptist Lenthner errichtet worden. Als besondere Kostbarkeit gilt das vom Landshuter Kirchenmaler Matthias Daburger 1755 erschaffene Hochaltarbild, das die Aufnahme des Heiligen Petrus in den Himmel zeigt. Ob das Bild bei den Flammen vom Ostersonntag zerstört wurde, war zunächst unklar. Die Kirche konnte wegen des starken Rauchs nicht betreten werden. Sie war zuletzt 1982 aufwendig renoviert wurden.
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