Am besten alle Neune

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Bayern
27.12.2014
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Kegeln im Verein ist nur etwas für Erwachsene! Stimmt nicht! Auch Laura, Johanna und Marco sind Sportkegler. Die Wettkämpfe machen den Mädchen und dem Jungen besonders viel Spaß.

Mit beiden Händen umschließt Laura die rote Kugel und hält sie vor ihren Körper. Ihr Blick geht erst ganz nach vorn. Am Ende der langen Bahn stehen neun weiße Kegel. Diese will die 12-Jährige treffen. Sie ist Sportkeglerin.

Nach einem tiefen Atemzug schaut Laura wieder auf ihre Hände. Dann macht sie fünf große Schritte. Mit ihrem rechten Arm schwingt sie dabei die Kugel weit nach hinten und wieder nach vorn - und lässt sie dann mit viel Schwung über die Kegelbahn rollen.

"Das sieht gut aus", ruft die Trainerin. Sie beobachtet mit Laura, wie die rote Kugel ganz ruhig und schnurgerade auf die Kegel zurollt. Rums! Ein lauter Knall ist zu hören, als sieben der Kegel mit voller Wucht umgeworfen werden. Trainerin Claudia Oettinger gibt ihrer Schülerin aber noch einen Tipp: "Konzentriere dich noch mehr auf deine Hand. Halte sie ganz gerade, dann läuft die Kugel sauber."

Ein- bis zweimal pro Woche trainiert Laura mit 15 anderen Jungen und Mädchen in einem Kegelverein in Durach. Der Ort liegt im Bundesland Bayern. Laura hat vor fünf Jahren mit dem Sport angefangen. In ihrer Familie kegeln fast alle - die Oma, der Vater, die Schwestern.

Lauras Schwester Johanna kegelt seit einem Jahr. Auch sie ist begeistert von dem Sport. "Es ist toll, wenn so viele Kegel umfallen", sagt die 7-Jährige. Um das zu schaffen, muss man sich sehr konzentrieren und viel trainieren, erklärt sie. "Man muss versuchen, die ersten Kegel zu treffen, dann fallen am meisten um." (dpa)
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