Asylbewerberin aus Syrien erstochen aufgefunden
Ehemann unter Verdacht

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Bayern
02.05.2016
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München. Eine aus Syrien stammende Asylbewerberin ist in München einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen. Zwei Spaziergängerinnen fanden die Leiche der 30-Jährigen am Samstag in einem Waldstück im Stadtteil Riem.

Unter Mordverdacht steht ihr Ehemann, ein 36-Jähriger Syrer. Er wurde festgenommen, bestreitet allerdings die Tat, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die Frau wurde vermutlich erstochen. Der Obduktion zufolge verblutete sie aufgrund zahlreicher Verletzungen. Die zunächst ungeklärte Identität der Toten konnte über einen Abgleich ihrer Fingerabdrücke geklärt werden. Danach stand fest, dass es sich um eine Asylbewerberin aus Syrien handelte. Ersten Ermittlungen zufolge war die junge Frau erst in diesem Jahr nach Deutschland eingereist und hatte im April einen Asylantrag in Eisenhüttenstadt (Brandenburg) gestellt. Dort wohnte sie zuletzt auch mit drei ihrer vier Kinder. Eines ihrer Kinder lebte mit ihrem Mann in einer Aufnahmeeinrichtung in München-Riem.
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