Azubis steh'n im Wald

Noch sind sie in Zivil, aber bald tragen die neuen Auszubildenden Julian Merkl aus Immenreuth und Janis Schemm aus Arzberg die Arbeitskleidung der Bayerischen Staatsforsten. Bild: hfz
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Bayern
03.09.2016
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Bier und mehr

Wunsiedel. Zahlreiche Attraktionen bietet das Fichtelgebirgsmuseum am Sonntag von 14 bis 17 Uhr. Unter anderem gibt es eine Hopfen-Limonade-Teststation, eine Hopfen-Aromastation und eine Gerste-Probierstation. Eine Bierrallye sorgt für Spaß. Auch die Werkstätten werden zum Museumsfest geöffnet sein. Hier kann man dem Schmied, Töpfer und Zinngießer zuschauen. Der Eintritt ist frei.

Zwei junge Männer haben am Forstbetrieb Fichtelberg ihre Ausbildung begonnen. Jetzt sind dort sieben zukünftige Forstwirte und ein Berufsjäger unterwegs.

Fichtelberg. Julian Merkl aus Immenreuth und Janis Schemm aus Arzberg freuen sich sichtlich, als sie an ihrem ersten Arbeitstag zwischen ihren, in Orange und Grün gekleideten Kollegen stehen. Denn jetzt beginnt ein neuer , spannender Abschnitt im Leben: Ausbildung zum Forstwirt bei den Bayerischen Staatsforsten.

"Als Forstbetrieb Fichtelberg sehen wir uns als Teil der Gesellschaft in der Region. Deshalb nehmen wir unsere Verantwortung für den Wald, die Umwelt ebenso ernst wie auch für die Menschen im Fichtelgebirge" erläutert Leiter Winfried Pfahler bei der Begrüßung der Nachwuchskräfte. "Hier im ländlichen Raum bieten wir attraktive Ausbildungsmöglichkeiten als Teil des sozialen Engagements.

Neben der Ernte und der Vermarktung des Rohstoffes Holz sowie unserem Wirken für Umwelt und Natur gehört dies zu unserem Konzept der Nachhaltigkeit." (Hintergrund )

HintergrundBewerber in der Warteschleife

Der Forstbetrieb Fichtelberg bewirtschaftet ungefähr 16 000 Hektar Staatswald im südlichen und im westlichen Fichtelgebirge. Die Behörde beschäftigt hier rund 75 Mitarbeiter. An insgesamt 11 Ausbildungsbetrieben stellen die Bayerischen Staatsforsten bayernweit jährlich rund 35 junge Menschen ein, die eine dreijährige Berufsausbildung zum Forstwirt absolvieren.

Trotz fortschreitender Mechanisierung im Wald hat der Beruf des Forstwirts nach allgemeiner Expertenmeinung ausgezeichnete gute Zukunftsaussichten. Denn für die vielfältigen Aufgaben bei der Pflege und Bewirtschaftung des Waldes werden auch in Zukunft gut ausgebildete Fachkräfte gebraucht. "Im nächsten Jahr werden wir am Forstbetrieb Fichtelberg erneut Azubis einstellen", so Winfried Pfahler. "Die ersten Interessenten haben sich bei uns schon beworben."
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