B 303 bekommt bei Tröstau eine Unterführung
Gefahrstelle entschärft

Einsatzbeginn am Silberhaus. Im Auftrag der Bayerischen Staatsforsten fällt ein Harvester die Bäume auf der Trasse der zukünftigen Unterführung, Mitarbeiter der Straßenmeisterei sichern die Baustelle ab. Bild: Martin Hertel
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Bayern
20.02.2016
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Tröstau. Mit der Fällung von Bäumen am Silberhaus begann der Bau einer Unterführung über die vielbefahrene Bundesstraße 303 westlich von Tröstau. Schon seit vielen Jahren gefordert, wird sie jetzt Realität. Hier verengt sich die vielbefahrene Bundesstraße, die vierspurig den Berg heraufführt, wieder auf zwei Fahrstreifen. Deshalb ist bislang ein Überqueren nicht ungefährlich.

Zukünftig sollen Fußgänger und Radfahrer an dieser Stelle die Fahrbahn gefahrlos unterqueren können, ohne dass der fließende Verkehr beeinträchtigt wird. Vom Parkplatz Silberhaus wird dann ein kurzer Tunnel auf die nördliche Seite führen. Damit erreichen Fußgänger vom Parkplatz aus sicher den Wanderweg hinauf Richtung Platte und Seehaus. Und auch an die Radfahrer ist gedacht. Sie können, am Brückenradweg vom Fichtelsee her kommend, entweder weiter zum Prinzenfelsen radeln oder die B 303 unterqueren und es dann die "Alte Silberhausstraße" nach Tröstau hinunterrollen lassen.

Zum Start der Baumaßnahme veranlasste Bernhard Kraus, der zuständige Revierleiter des Forstbetriebs Fichtelberg, in Abstimmung mit Daniela Höpfner vom Staatlichen Bauamt in Bayreuth die Fällung und den Abtransport der Bäume im Bereich der zukünftigen Wegetrasse. Mitarbeiter der Straßenmeisterei und der Staatsforsten sicherten die Arbeitsstelle ab und sorgten für einen reibungslosen Ablauf der Holzernte. Die Bauarbeiten sind voraussichtlich im Herbst abgeschlossen.
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