Bundespolizei warnt zum Schulanfang vor Rangeleien und Gleisüberschreitungen
Vorsicht an der Bahnsteigkante

Zum Einstieg gab es reflektierende Schlüsselanhänger für die Schüler, überreicht am Bahnhof Marktredwitz von Polizeioberkommissar Manfred Ludwig und Polizeihauptmeister Jürgen Bendzinski. Bild: hfz
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Bayern
20.09.2016
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Marktredwitz. Ob zu Fuß, mit dem Rad oder dem Bus, jeder Schulweg birgt Gefahren. Nicht wenige Schüler aus der Region nutzen den Zug, um zur Schule zu kommen. Auch hier gilt es, das Risiko zu minimieren.

Damit vor allem die Jüngsten sicher in das Schuljahr starten, haben die Beamten der Bundespolizeiinspektion Selb an den ersten drei Schultagen in vielen persönlichen Gesprächen Tipps gegeben. Sie überwachten den An- und Rückreiseverkehr an den größeren Bahnhöfen und informierten die Schulpendler über richtiges Verhalten. Der Präventionsbeauftragte der Selber Bundespolizei, Manfred Ludwig, erläutert die Aktion: "Gerade zum Schulbeginn wollen wir vor den Gefahren im Bahnbereich warnen. Uns liegt am Herzen, dass die Kinder sicher zur Schule und wieder nach Hause gelangen. Dabei sollten sich auch die Erwachsenen ihrer Vorbildfunktion bewusst sein." Leider stellten die Beamten immer wieder verbotene Gleisüberschreitungen sowie Rangeleien fest. Daraus können sich erhebliche Gefahren bis hin zu tödlichen Unfällen entwickeln. "Gerade ältere Schüler bringen sich und andere manchmal leichtsinnig in Lebensgefahr, weil sie ,cool' wirken möchten", haben die Polizisten beobachtet. Oft werde auch übersehen, dass regelwidriges Verhalten als Ordnungswidrigkeit oder Straftat verfolgt wird. Am Bahnsteig ist besondere Vorsicht geboten. Eine weiße Linie markiert den Sicherheitsabstand zum Gleis. "Die Bahnsteigkante ist alles andere als eine Wartezone. Hier zu sitzen, ist lebensgefährlich. Allein die enorme Sogwirkung durchfahrender Züge sollte nicht unterschätzt werden."
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