Dankbarkeit nicht vergessen
Weihnachtsfeier des Fichtelgebirgsvereins: Auf das Wesentliche besinnen

Die Bläser der Speichersdorfer Musikanten (Bild) und der Thomas-Chor übernahmen den musikalischen Part der Weihnachtsfeier des Fichtelgebirgsvereins. Bild: hia
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Bayern
17.12.2015
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Speichersdorf. Nüsse, Plätzchen, Weihnachtsstollen und Glühwein, dazu weihnachtliche Lieder vom siebenköpfigen Bläserensemble der Speichersdorfer Musikanten und vom Thomas-Chor im Tauritzmühlenkeller - es weihnachtete sehr bei der Weihnachtsfeier des Fichtelgebirgsvereins (FGV).

Neben der Organisation hatten Ingo Sporbert, Eckhard Sander und Dieter Teufel auch für adventliche Deko im Saal gesorgt. Die Akustik gab den tiefen Männerstimmen des Thomas-Chors bei "Folget den Hirten", "Andachtsjodler", "Engel gucken schon ums Eck" und "Im Stall zu Bethlehem" eine ansprechende Note. Zum großen Chor wurden die Besucher dann selbst bei den von Michal Pöllath auf dem Akkordeon begleiteten "Leise rieselt der Schnee" und "O Tannenbaum".

Ortsvorsitzender Erwin Dromann sprach den barrierefreien Umbau der Tauritzmühle für 300 000 Euro an. Dank ging an den scheidenden Vorsitzenden der FGV-Stiftung "Natur- und Kulturlandschaft Fichtelgebirge", Horst Ruhl, für die Förderung der Biberstege und des Naturlehrpfades. Auch kündigte Dromann für das 2016 die Zusammenlegung von Nikolaus- und Weihnachtsfeier an.

"Es wird bei uns auf sehr hohem Niveau gejammert - das Dankbar-Sein kommt zu kurz", bemängelte Pfarrer Dirk Grafe. "Als Christen sollten wir zuvorderst dankbar sein, dass Gott zu uns kam." So auch der Appell von Pfarrer Sven Grillmeier: "Man kann es nicht oft genug anmahnen, dass wir uns zu Weihnachten auf das Wesentliche von Weihnachten besinnen, nicht auf das Brimborium außenherum."

Horst Ruhl bedauerte, dass nur sehr wenige junge Menschen ein Ehrenamt über eine längere Zeit hinweg übernehmen wollen. Ohne ehrenamtliche Arbeit wäre Vieles, was wir heute alle lieben und als selbstverständlich ansehen, nicht möglich gewesen. Ähnlich äußerte sich auch Bürgermeister Manfred Porsch.

Danach erzählte er eine humorvolle Geschichte, die vom Problem der Männer handelte, ein passendes Weihnachtsgeschenk für die Frau zu finden. Porsch hoffte auch, mit einem schelmischen Grinsen, dass der Umbau der Tauritzmühle recht lange dauern möge, so dass Dromann so lange wie möglich Vorsitzender bleibt. Auch bat Porsch um Mithilfe zur Bewältigung der Flüchtlingssituation. Passend dazu trug er die Weihnachtsgeschichte "Der Engel, der nicht singen wollte" vor.
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