Dorfmitte ein gutes Pflaster
Frankenberger Feuerwehr auch geübt im Umgang mit Hammer und Kelle

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Bayern
23.01.2016
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Frankenberg. Das gesellschaftliche Leben, der Zusammenhalt und die Zusammenarbeit im Dorf unter Federführung der Feuerwehr sucht seinesgleichen. Das zeigte die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr.

In einer Gemeinschaftsleistung unter Regie von Klaus und Reinhold Schmid wurde der Dorfplatz ortsbildprägend gestaltet, neu gepflastert, eingezäunt und durch eine Mauer abgegrenzt, erklärte Vorsitzender Adolf Hinke. Was hier an Zeit und Arbeitskraft investiert, an Maschinen und Werkzeuge eingebracht worden sei, belege, wie hervorragend das aktive Leben im Ort funktioniere. Dank galt der Gemeinde, die das Material spendiert hatte.

Auch wenn man spät in die Planung eingestiegen sei, so habe man dennoch die Fertigstellung rechtzeitig zum Dorffest geschafft, ergänzte Kommandant Urban Gräbner. "Hier wurde ein Vorzeigeobjekt geschaffen - eine absolut saubere Sache", lautete das Kompliment von Bürgermeister Manfred Porsch. Als sehr gelungen wertete Hinke das Dorffest. Der Kameradschaftsabend sei bestens besucht gewesen. "Entsprechend wurde ein gutes Ergebnis erwirtschaftet", ergänzte Kassier Hans Gräbner. Laut Schriftführer Günther Porsch steht 2016 wieder ein Ausflug auf dem Programm.

In seinem letzten Bericht erinnerte Kommandant Gräbner an die Übungen mit Fahrzeugen der Stützpunktwehr sowie die Leistungsprüfungen mit Nairitzer Kollegen. Eine Herausforderung sei zur Aktionswoche die Übung in Frankenberg gewesen. Der Ort sei mit Feuerwehrautos regelrecht zugepflastert gewesen. Mit den Bauarbeiten zur Kanalisation sei es richtig eng geworden, meinte Kreisbrandmeister Karlheinz Sehnke. "Doch im Ernstfall muss es auch unter erschwerten Bedingungen funktionieren." Nach der Ausstattung aller Wehren mit Digitalfunk appellierte er, die Ausbildungsangebote zu nutzen. Für Quereinsteiger seien bei der modularen Truppausbildung und beim Erste-Hilfe-Kurs in Kirchenlaibach (23./24.Januar) noch Plätze frei.

Der Dank aller Redner galt zweitem Vorsitzenden Roland Freiberger für seine Jugendarbeit. Neben zehn Übungen bereitete er erfolgreich zum Kreisjugendfeuerwehrtag Daniel Freiberger, Lukas und Vanessa Barthelmann sowie Bastian Schwenk und Alexander Krauss auf die Deutsche Jugendflamme und den Wissenstest Stufe eins vor. 2016 geht es zum Bowling, zum Jugendleistungsmarsch Weidenberg (4. Juni). Am 15. Oktober steht die Jugendflamme Stufe zwei, im November der Wissenstest auf dem Programm.

Die Wehr sei hervorragend ausgebildet und mit der neuen Pumpe und den digitalen Sprechfunkgeräten bestens ausgerüstet, meinte Bürgermeister Porsch. Dank übermittelte er aus Nairitz an Roland Freiberger für eine hervorragende Jugendarbeit. Maximilian Popp wird in Nairitz künftig die Jugendarbeit leiten.
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