Dreifache Wärme

Winfried Pfahler, Leiter des Forstbetriebs Fichtelberg, zeigt die Möglichkeit zur Online-Bestellung für Brennholz bei den Bayerischen Staatsforsten. Bild: hfz
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Bayern
12.11.2016
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Schrei vor Glück! Nicht nur wenn der Paketbote die Schuhe bringt, sondern auch, wenn die Online-Bestellung für Brennholz beim Forstbetrieb Fichtelberg erfolgreich war.

Fichtelberg. Ab sofort gibt es für jedermann die Möglichkeit auf der Homepage des Forstbetriebs Fichtelberg (www.baysf.de - Unsere Standorte - Forstbetrieb Fichtelberg) Brennholz online zu bestellen. Und das abseits aller Bürozeiten: Sortiment auswählen, gewünschte Menge eingeben, Kontaktdaten eintragen, absenden, fertig.

"Wir bieten unseren Kunden nachhaltig produziertes und zertifiziertes Brennholz", so Forstbetriebsleiter Winfried Pfahler. "Sie können sicher sein, dass das Holz aus der Region stammt und nicht erst Hunderte von Kilometern durch das Land gefahren wurde. Brennholz hat eine günstige Umwelt-Bilanz: Es wird genau die Menge an Kohlendioxid freigesetzt, die vorher beim Wachstum des Baumes mit Hilfe der Sonne gespeichert wurde."

Beim Holz handelt es sich meist um Restholz aus Waldpflege und Durchforstung, das nicht anderweitig verwertbar ist. Durch die Nutzung wird der Umbau der Wälder zu Klima angepassten, stabilen Mischwäldern gefördert. Gleichzeitig bietet das PEFC-Zertifikat der Bayerischen Staatsforsten auch die Gewähr, dass nicht mehr Holz genutzt wird, als gleichzeitig nachwächst.

Dem Interessenten werden zwei Alternativen angeboten: Zum einen fertig aufgearbeitetes und an der Waldstraße lagerndes, zwei Meter langes Holz der Baumarten Fichte, Kiefer, Lärche, Buche und Birke. Dieses Holz kann an Ort und Stelle vom Käufer bequem mit der Motorsäge auf die passende Länge kleingeschnitten und abtransportiert werden. Die zweite Möglichkeit ist die Selbstwerbung, also das selbstständige Aufarbeiten von sogenanntem "Gipfelholz" im Waldbestand, das nach dem Stammholzeinschlag liegen geblieben ist und als Brennholz verwertet werden kann. Dazu ist allerdings ein "Motorsägenführerschein" notwendig.

Die Brennholzpreise liegen derzeit auf Vorjahresniveau: Je nach Baumart geht es beim Gipfelholz bei 12 Euro je Raummeter los. Fertig aufgearbeitetes Holz an der Waldstraße kostet ab 31 Euro je Raummeter. "Wer nicht frieren will, sollte vorsorgen und sich mit Brennholz eindecken. Unser selbst gemachtes Brennholz wärmt dabei dreimal", erklärt Winfried Pfahler mit einem Augenzwinkern. "Beim Aufarbeiten, beim Reintragen und beim Einheizen."
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