Ein moderner Dienstleister
Neujahrsempfang der Stadt Marktredwitz

Das Vokalensemble Skyscrapers beeindruckte die vielen Gäste des Neujahrsempfangs der Stadt Marktredwitz. Bild: fph
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Bayern
16.01.2016
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Zwar nicht mit Pauken und Trompeten, dafür mit zwei Salutschüssen des Markgraeflichen Collegiums Historiae und der tollen Musik des Vokalensembles Skyscrapers startete die Stadt Marktredwitz am Donnerstagabend offiziell ins neue Jahr, das Jubiläumsjahr "200 Jahre Marktredwitz in Bayern".

Marktredwitz. Oberbürgermeister Oliver Weigel ließ vor den vielen Besuchern in der Städtischen Turnhalle keinen Zweifel daran, dass er sich für 2016 viel vorgenommen hat. In einem kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr hob er drei Punkte hervor. Zum einen die Investitionen in die Infrastruktur: Breitbandausbau, Straßensanierungen und vor allem die äußerst erfolgreiche Erschließung des Baugebietes "Nördlich der Wegener Straße". Dort seien auch im jetzt anstehenden dritten Bauabschnitt bereits 19 von 24 Grundstücken reserviert.

Ein Paukenschlag sei zweitens die Behördenverlagerung mit der Zusage zum Bau einer Justizvollzugsanstalt. Daneben seien auch der Bau der neuen Grundschulturnhalle, die Sanierung des Egerland-Kulturhauses und der Abriss des Benker-Areals wichtige Projekte. Sehr positiv sei zudem die solide Haushaltslage und der Abbau der Schulden auf 46,6 Millionen Euro. "Sensationell" nannte der Oberbürgermeister die Bevölkerungsentwicklung: "Das Jahr 2015 beenden wir mit einem Plus von 70 Einwohnern und liegen damit bei 17 100." Bei einer Rückschau konnte es bei dem von Anke Rieß-Fähnrich charmant moderierten Empfang natürlich nicht bleiben. Ausführlich ging Weigel auf die Zukunft ein. Er machte den Besuchern den Mund wässrig auf das Jubiläumsjahr "200 Jahre Marktredwitz in Bayern". "Fahren Sie dieses Jahr nicht in den Urlaub, bleiben Sie hier." Als Appetitanreger auf das Festprogramm nannte er die "Nacht der Wirtshausmusik" am 4. März, das Schützenfest, den Kinosommer und die große Jubiläumsausstellung im Egerland-Kulturhaus Ende Oktober. Als "eindeutig meine Kernaufgabe" sieht es Oliver Weigel, engen Kontakt zu den heimischen Unternehmen zu halten. Es seien die Unternehmen, die Arbeitsplätze sicherten, neue schüfen und die Stadtfinanzen positiv beeinflussten. Eine immens große Herausforderung nannte Weigel die Unterbringung und Integration von Flüchtlingen. Für den Bürgermeister stand fest: "Marktredwitz entwickelt sich positiv." Die Stadt präsentiere sich als moderner Dienstleister. "Diesen Weg gehen wir konsequent weiter.
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