Eisenbahnerkameradschaft wählt neuen Vorstand
Für Pinzer noch nicht Endstation

Vorsitzender Adolf Pinzer (Dritter von rechts) ist der einzige, der vom bisherigen Vorstand übrig geblieben ist. Der neuen Führungsriege gehören nun (von links) Albert Reger, Rudi König, Wolfgang Nickl, Franz Fürst, Alfred Günthner und Roland Küffner an. Bild: hia
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Bayern
07.03.2016
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Mit einer Reihe neuer Gesichter im Vorstand geht die Eisenbahnerkameradschaft in die nächste dreijährige Amtsperiode. Lediglich Vorsitzender Adolf Pinzer aus Löschwitz behielt in der Jahreshauptversammlung seinen Posten.

Speichersdorf/Kirchenlaibach. Zügig gingen die Neuwahlen über die Bühne. Vorsitzenden Adolf Pinzer, der seit sechs Jahren an der Spitze steht, bestätigten die Mitglieder im Amt. Für seinen Stellvertreter Franz Erwin Giestl rückt Wolfgang Nickl aus Plössen nach. Neuer Kassier ist Roland Küffner (Zeulenreuth), das Protokoll führt künftig Albert Reger (Plößberg). Als Beisitzer fungieren Franz Fürst (Speichersdorf), Alfred Günthner (Wirbenz), Rudi König (Ramlesreuth) und Sepp Kaufmann (Speichersdorf). Kassenprüfer sind Alfred Höcht (Speichersdorf) und Franz Giestl (Windischenlaibach).

Bei einem Rückgang um fünf Mitglieder aufgrund von Todesfällen zählt die Eisenbahnerkameradschaft aktuell 86 Personen, berichtete Vorsitzender Adolf Pinzer. Besonders stolz zeigte er sich, dass zu den Jahreshauptversammlungen immer mehr als 50 Prozent der Mitgliederkommen. "Das bestätigt unsere Arbeit", wenngleich Pinzer mit einem Augenzwinkern einschränkend festhielt: "Wer nicht viel arbeitet, braucht auch nicht viel berichten."

So beschränkte sich sein Bericht auf den Besuch von 15 Geburtstagsjubilaren und eine Vorstandssitzung. Sie war der Vorbereitung des Ausflugs nach Trebgast gewidmet. Dort besuchte die Kameradschaft auf der Seebühne das Stück "Don Camillo und seine Herde". Viele seien das erste Mal bei den Festspielen und hellauf begeistert gewesen, erinnerte er sich. Im jährlichen Wechsel steht 2016 das Vereinsessen an. Dazu werden die Mitglieder am 12. November in die Schlossschänke nach Kaibitz eingeladen.

In Vertretung von Frank Horst verlas Franz Erwin Giestl das Protokoll. Die wichtigste Einnahmequellen sind die Mitgliedsbeiträge und Spenden, teilte Kassier Alfred Höcht mit. Ausgaben stehen an bei Geburtstagen, Beerdigungen und der Anschaffung von Preisen für den Preisschafkopf. Hans Stock und Hans Michl bestätigten ordnungsgemäße Buchführung. Traditionell rundete der Bahnerer-Preisschafkopf die Versammlung ab.
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