Endlich neue Kanäle in Brüderes
Planungen von Wasserleit8ungen und Kritik an Sparkasse bei Speichersdorfer Gemeinderat

Vermischtes BY
Bayern
30.12.2015
70
0

Die Ortschaft Brüderes erhält neben einer Abwasseranlage auch eine neue Wasserleitung. Die Baukosten für den neuen Schmutzwasserkanal samt der Neuasphaltierung der Ortsstraße trägt die Gemeinde. Die neue Wasserleitung bezahlen andere.

Speichersdorf. Bei der letzten Ratssitzung des laufenden Jahres berichtete Bürgermeister Manfred Porsch von den in der Ortschaft Brüderes anstehenden Baumaßnahmen. Die Gemeinde baut im nächsten Jahr im letzten anzuschließenden Ort der Kommune eine neue Abwasserkanalisation.

Wege und Kanäle erneuert


Gleichzeitig wird die Gemeinde auch die Ortsstraße in gesamter Breite mit asphaltieren. Durch die Tiefbauarbeiten besteht die Möglichkeit, die alte Wasserleitung kostengünstig mit zu erneuern. Diese Chance nutzt der Wasserzweckverband Seybothenreuther Gruppe, der für die Versorgung der Ortschaft Brüderes mit Trinkwasser zuständig ist.

Die Baukosten für die neue Zuleitung von Hundsmühle nach Brüderes werden mit 103 000 Euro veranschlagt. Für die Wasserleitung innerorts samt Löschwasserzisterne sind 308 000 Euro geplant. Die Zisterne mit einem Kostenumfang von rund 40 000 Euro muss zur Versorgungssicherheit im Brandfall gebaut werden. Die Wasserleitungsbauarbeiten werden in einem gesonderten Los ausgeschrieben und mit dem Wasserzweckverband abgerechnet. Die Gemeinde Speichersdorf trägt die Wiederherstellung der gesamten Asphaltfläche in ganzer Straßenbreite. Der Gemeinderat war mit der kombinierten Baumaßnahme der Kommune und des Wasserzweckverbands einverstanden.

Kritik an Sparkasse


Gemeinderat Günther Vogel (CSU) monierte, dass die Vereine der Gemeinde bei der letzten Ausschüttung der Sparkasse Nordoberpfalz nicht berücksichtigt worden waren. Er wünschte sich einen Appell der Gemeinde auf Gleichbehandlung an die Bank. Porsch ergänzte, dass sich die Bank als Sponsor an der Finanzierung der Kegel-WM beteiligte.

Der Gemeinderat hatte über den Antrag des Bestattungsunternehmens von Monika Pregler aus Kemnath auf Verlängerung des Bestattungsvertrages zu entscheiden. Porsch erläuterte, dass der Vertrag ab dem 1. Januar 2010 für die beiden Friedhöfe in Speichersdorf und in Ramlesreuth begann und nach fünf Jahren zum Jahresende auslaufen würde. Das Unternehmen erfüllte die vertragsmäßigen Leistungen bei Bestattungen, einer Verlängerung stand per Beschluss des Gremiums nichts im Wege.

Einladung nach Kreuttal


Das Gemeindeoberhaupt erklärte, dass die Reservistenkameradschaft Speichersdorf den Kriegerverein der Partnergemeinde Kreuttal in Niederösterreich vom 24. bis 26. Juni besuchen wird. Porsch rief alle Gemeindemitglieder zum gemeinsamen Besuch auf. Anmeldungen aus dem Gemeinderat sind bis zum 18. Januar an das Rathaus zu richten. Der Bürgermeister informierte über die Antragsverlängerung eines Vorbescheids zu einer Bauvoranfrage von Norbert Kaufmann. Der Vorbescheid für einen Aussiedlerhof auf der Flurnummer 264 der Gemarkung Kirchenlaibach in der Nähe des Baugebietes Nord-West stammt aus dem Jahr 1997. Er soll nun zum achten Mal verlängert werden. Der Gemeinderat erhob keine Einwände.

Gemeinderat Christian Porsch (UBV) wies darauf hin, dass dritter Bürgermeister Rudi Heier (SPD) und er vom Gemeinderat als Klimaschutzbeauftragte bestimmt wurden. In dieser Eigenschaft schlugen beide eine moderierte Arbeitssitzung zum Thema Energienutzungsplan vor. Markus Ruckdäschel von der Energieagentur Nürnberg erklärte sich bereit, die Moderation am 27. Februar 2016 ab 9 Uhr im evangelischen Gemeindehaus zu übernehmen. Dabei soll vor allem die Vorgehensweise zur Umsetzung der darin geplanten Maßnahmen, neue Projekte und Fördermöglichkeiten sowie der Einsatz eines Klimaschutzmanagers erörtert werden.
Weitere Beiträge zu den Themen: Sparkasse (9729)Abwasser (20)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.