"Erste Hilfe" kann auch in der Natur Leben retten
Überleben im Wald

Vermischtes BY
Bayern
07.05.2016
7
0

Mehlmeisel. Mit dem ersten Thema seiner Sommer-Vortragsreihe "Erste Hilfe in Wald und Flur", wozu die Bayerische Forstverwaltung und die Gemeinde eingeladen hatte, machte das Wald-Informationszentrum Waldhaus seinem Namen alle Ehre: Spannend, kurzweilig und interessant gestalteten die Referenten Dr. Stephan Huttner, Karl Bernet, BRK-Instruktor Sanitätsdienst und Defi-Experte sowie Rettungsassistent Markus Huttner Vorträge und Praxis.

Sie informierten, was bei Biss oder Stich zu tun ist, bei Verletzungen, bei Herz-Kreislauf-Problemen, dass bei einem Notruf sechs "W" wichtig sind: Wo, Was, Wie viele und Welche Verletzungen, Wer ruft an, Warten auf Rückfragen. Gezeigt wurde, wie richtig reanimiert wird, wobei die Besucher auch selbst einmal tätig werden konnten. Und wenn jetzt wieder vermehrt die Wanderstiefel geschnürt werden, wissen die Teilnehmer auch, was unbedingt in einen Rucksack oder eine Tasche gehört: Desinfektionsspray, Zeckenzange, Pflasterstreifen, Mullkompressen, Mull- und elastische Binde, eine kleine Rolle Leukoplast, Rettungsdecke, Einmalhandschuhe, Dreieckstuch, kleine Schere, gegebenenfalls eine Signalpfeife und eventuell ein GPS-fähiges Handy mit App "Hilfe im Wald" installiert (kostenlos mit Karte und Luftbild)

Gezeigt wurde auch, wie ein Defibrillator angelegt wird, der dem Ersthelfer konkrete Anweisungen gibt. Die Veranstaltung war kostenlos. Forstoberrat Matthias Huttner, der das Veranstaltungskonzept erstellt hat, und Projektmanagerin Försterin Marlis Nagel baten aber um Spenden für einen "Defi" am Waldhaus. Die nächste Veranstaltung der Sommer-Vortragsreihe findet am 23. Juni statt. Thema: "Richtiges Verhalten in Wald und Flur".
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.