Fälle in Aschaffenburg und Geiselhöring
Horror-Clowns auch in Bayern

Der zweifelhafte Trend der Grusel-Clowns aus den USA hat nun auch den Freistaat erreicht. Bild: dpa
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Bayern
24.10.2016
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Aschaffenburg. Horror-Clowns treiben nun auch in Bayern ihr Unwesen: In Aschaffenburg hat ein als gruseliger Clown verkleideter Mann zwei Passantinnen (16) in einer Parkanlage erschreckt. Wie die Polizei mitteilte, sprang der Mann am Freitagabend im Clownskostüm und mit Halloweenmaske hinter einem Baum hervor. Dabei habe er einen Gegenstand in der Hand gehalten, den die 16-Jährigen für einen Elektroschocker hielten. Die Jugendlichen liefen davon und riefen die Polizei. Kurz darauf wurde der Mann (21) mit zwei Begleitern in einem Auto entdeckt.

Bei einer Durchsuchung des Wagens fanden die Beamten mehrere Kostüme und Masken - sowie eine geringe Menge Marihuana und eine Gaspistole. Der vermeintliche Elektroschocker entpuppte sich dagegen als harmloses Handy. Gegen den 21-Jährigen wird wegen Nötigung ermittelt, gegen einen seiner Begleiter wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittel- und das Waffengesetz. Bereits Mitte der Woche hatte sich in Geiselhöring ein ähnlicher Fall ereignet: Wie die Polizei bestätigte, erschreckten Unbekannte in Clownskostümen dort Kinder.

Seit einigen Tagen registriert die Polizei bundesweit vermehrt Attacken solcher "Clowns". Drei Menschen sind am Wochenende in Duisburg, Köln und Aachen bei makaberen Aktionen verletzt worden. Zwei Kriminelle mit Clownsmasken sind in Bremen dabei gescheitert, einen jungen Mann zu bestehlen. Der 21-Jährige schlug einem Maskierten kräftig auf die Nase. Die "Clowns" suchten das Weite. Der Trend der Grusel-Clowns hat seinen Ursprung in den USA. Seit zwei Jahren registrieren die Behörden entsprechende Vorfälle.
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