Fahnder hatten guten Riecher
230 Kilo Marihuana in Hohlräumen eines Lastwagens

Ein Polizist zeigt einen Teil des sichergestellten Marihuanas. Bild: dpa
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Bayern
20.10.2016
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Passau. Der buchstäblichen Spürnase von Schleierfahndern ist der Fund der riesigen Menge von 230 Kilo Marihuana zu verdanken. Das Rauschgift war auf der Ladefläche eines Sattelzuges versteckt, wie das Landeskriminalamt am Donnerstag berichtete. Der Fahrer des Lasters wurde festgenommen. Beamte hatten den Sattelzug am Montag an der Rastanlage Donautal-Ost der A 3 bei Passau kontrolliert. Als sie sich die Ladefläche ansahen, bemerkten sie Marihuana-Geruch und wurden stutzig. Sie beschlossen, den Auflieger genauer unter die Lupe zu nehmen.

Bei der Suche entdeckten sie die Droge in den hohlen Standbeinen von 72 leeren Transportboxen, in die fast 300 Plastikrohre geschoben worden waren. Die Rohre waren randvoll mit Rauschgift gefüllt, wie das LKA bei einer eigens zu dem Fahndungserfolg anberaumten Pressekonferenz in Passau erläuterte. Der 57 Jahre alte Lenker des Lastwagens wurde festgenommen. Das Amtsgericht Passau erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Drogenkurier. Laut LKA wurden die Boxen in Italien auf den Laster mit albanischem Kennzeichen aufgeladen und sollten in die Niederlande gebracht werden.
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