Fahrplan für Jugendstätte Haidenaab
Einweihung spätestens 2019

Wenn alles so läuft wie geplant, dann wird die Jugendstätte Haidenaab spätestens in einem Jahr abgerissen, um Platz für einen Neubau zu schaffen. Insgesamt rechnet der Kreisjugendring mit Kosten von 2,5 Millionen Euro. Bild: hai
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Bayern
19.11.2016
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Bewegte Zeiten für die Kreisjugend Bayreuth: Zum einen ist der Brand im Materiallager in Troschenreuth noch nicht vollständig aufgearbeitet, zum anderen ist der Neubau der Jugendstätte Haidenaab zu planen. Und dann ist da noch die Mitarbeit bei der Satzungsänderung auf Landesebene.

Speichersdorf/Bayreuth. (hai) Nicht so recht zufrieden waren der Speichersdorfer Vorsitzende des Kreisjugendrings, Christian Porsch, und Geschäftsführer Rainer Nürnberger mit dem Besuch der Delegierten im Vereinsheim von Weidensees. Dafür war Landrat Hermann Hübner wieder mit von der Partie. Er lobte die Zusammenarbeit zwischen Landratsamt und Kreisjugendring, bei dem Nürnberger seine Funktion als Bindeglied zum Jugendamt glänzend wahrnehme.

Keine Diskussionen gab es beim Haushaltsplanentwurf für 2017, der einen mit 112 000 Euro leicht erhöhten Kreiszuschuss an den Kreisjugendring vorsieht. Die Personalkosten im Amt steigen geringfügig auf 64 900 Euro, die in der Jugendstätte auf 4100 Euro. Für Veranstaltungen stehen 33 000 Euro zur Verfügung, für Zuschüsse an Vereine und Verbände 40 000 Euro. Für die in die Jahre gekommene Jugendstätte Haidenaab laufen die Planungen für einen über 2,5 Millionen Euro teuren, barrierefreien Ersatzbau. "Wenn alles glatt läuft, soll der Altbau Ende 2017 abgerissen werden, um über den Winter mit dem Neubau beginnen zu können, der spätestens 2019 eingeweiht werden soll", berichtete Porsch.

Im nächsten Jahr sind unter anderem ein Basteltag für Kinder in Plech (25. Februar), ein Fahrsicherheitstraining und Schulungen für die fruchtBAR sowie für Jugendleiter geplant. Ein Familientag ist für Mai vorgesehen, im Juli soll eine Tagesfahrt für junge Familien zum Baumwipfelpfad im Steigerwald führen. Höhepunkte sind die Freizeiten und Ausflüge nach Dänemark und Tirol. Für die Weiterbildung der Mitglieder und Jugendleiter werden Kurse in Erster Hilfe, Rettungsschwimmen und zu Themen wie sexuelle Gewalt unter Jugendlichen angeboten, die Ehrenamtlichen werden am "Tag der Ehrenamtlichen" gewürdigt. Weitere Maßnahmen sind die Spielmobil-Tournee durch 20 Gemeinden in den Sommerferien, eine Neuauflage der Sommer(s)pass-Aktion mit dem Stadtjugendring Bayreuth, ein Kinder- und Familienprogramm sowie der Materialverleih an Vereine, wobei nun auch die Tanzbruck vom Mainauenhof zur Verfügung steht.

Zur Satzungsreform beim Bayerischen Jugendring, bei der auch der Kreisjugendring Bayreuth aktiv mitgewirkt hat, meinte Porsch: "Die Satzung greift eins zu eins auf den Kreisjugendring durch. Wir halten es für wichtig, dass wir vor Ort freie Gestaltungsmöglichkeiten behalten." Gerade in der jetzigen Zeit sei es wichtig, in der Jugendarbeit Werte zu vermitteln, die jungen Menschen Halt geben und sie für die Übernahme von Verantwortung für die Gesellschaft begeistern.

Landrat Hübner sprach den Brand im Materiallager im Emtmannsberger Ortsteil Troschenreuth an, dem auch die fruchtBAR zum Opfer gefallen war. Hier galt der Dank dem Kreisjugendring Kulmbach, der im Sommer mit seiner Soft-Bar ausgeholfen hatte. Jetzt gelte es offene Fragen mit der Versicherung zu klären, um zur nächsten Festsaison einen Ersatz anbieten zu können.

Dank zollten Porsch und Hübner dem Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Hetz von der Sparkasse für die Bereitstellung der Hüpfburg sowie für die finanzielle Unterstützung eines Präventionstheaterstücks. Lob galt dem Präventionsprojekt mit dem Fränkischen Theatersommer, das in zahlreichen Schulen angeboten worden ist, sowie den Geschäftsstellenmitarbeitern für den Betrieb der Jugendstätte und des Zeltplatzes in Haidenaab.
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