Feiern und schenken

Marcus Bach von der Scherdel-Geschäftsleitung, Scherdel-Betriebsratsvorsitzender Florian Gelius, Christian Schiener von der Scherdel-Geschäftsleitung und Oberbürgermeister Oliver Weigel (von links) freuten sich über die Spenden und Geschenke. Auch griffen sie zur Gießkanne, um den Feldahorn zu wässern. Bild: fphs
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Bayern
04.06.2016
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Ein Baum von der Stadt Marktredwitz, eine Bank vom Betriebsrat und rund 30 000 Euro von Scherdel-Kunden an die Stadt und das BRK: Eine Bilanz der 125-Jahr-Feier der größten Marktredwitzer Firma.

Marktredwitz. Als die Marktredwitzer Firma Scherdel im vergangenen Jahr 125. Jubiläum feierte, gab es auch ein Geschenk der Stadt Marktredwitz. Die Kommune spendierte einen Baum, einen Feldahorn.

Dabei hatte sich Oberbürgermeister Oliver Weigel einiges gedacht. Denn zum einen war der Feldahorn im vergangenen Jahr der Baum des Jahres und macht derzeit Karriere als beliebter Zierbaum in vielen Städten und Gemeinden, weil er nicht zu groß wird. Und zum anderen sollte der Baum auch darauf hinweisen, wie die Firma Scherdel aus kleinen Anfängen heraus immer weiter wuchs. Heute ist Scherdel ein Global Player mit weltweit rund 4800 Mitarbeitern an 29 Standorten, davon 9 am oder beim Standort Marktredwitz, dem Sitz der Verwaltung, an dem er verwurzelt ist wie ein stattlicher Baum.

Jetzt spendierte der Betriebsrat etwas dazu Passendes: Eine Sitzbank rund um den neu beim Scherdel-Parkplatz gepflanzten Feldahorn an der Goethestraße. Seit mittlerweile 18 Jahren produziert Scherdel mit der Firma Afema in der Halle der ehemaligen Maschinenfabrik Meyer.

Im vergangenen Jahr kaufte die Firma das Gebäude der städtischen Bauverwaltung mit Umgriff bis zur Glasschleif. Und hier wurden mehr als 200 Parkplätze neu geschaffen, weitere 150 können noch dazukommen. Parkplätze, die bei Feiern und größeren Veranstaltungen auch der Stadt allgemein zur Verfügung stehen können, versicherte Marcus Bach von der Geschäftsleitung der Firma Scherdel bei der Übergabe der Geschenke dem Marktredwitzer Oberbürgermeister Oliver Weigel. Das werde schon bald der Fall sein, erwiderte der. Denn zur BR-Radltour erwarte die Stadt Tausende von Besuchern. Da könne man jeden Parkplatz brauchen.

Für Flüchtlingsbetreuung


Und wenn es schon um Geschenke ging, hatte Marcus Bach ein weiteres Präsent dabei. Zum Jubiläum hatte die Firma die Gäste und Firmenkunden gebeten, statt Geschenken für einen guten Zweck zu spenden. Stattliche 30 000 Euro kamen da zusammen, freute er sich. 19 000 Euro gingen für die Flüchtlingsbetreuung an die Stadt Marktredwitz; 11 000 Euro bekam das Rote Kreuz.

Oberbürgermeister Weigel bedankte sich bei Marcus Bach für die Spende und lobte die schöne Gestaltung der Parkplätze. Der Stadtrat revanchierte sich bereits mit dem Beschluss, von der Firma über die Straße zum neuen Parkplatz einen Fußgängerüberweg anzulegen. Das von der Stadt gekaufte Gebäude der Bauverwaltung wird derzeit umgebaut. Und in den nächsten Jahren könnte eine Verbindung über der Straße zwischen der Hauptverwaltung und dem früheren Verwaltungsgebäude der Stadt hinzukommen.
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