Festgottesdienst zum Neujahrswechsel

Sopranistin Julia Bäß sang im Jahresabschlussgottesdienst das "Halleluja". Bild: hia
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Bayern
05.01.2016
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"Jeder von uns hat es in der Hand, das neue unbeschriebene Heft mit seinen leeren 366 Seiten im christlichen Glauben sinnstiftend zu füllen", sagte Pfarrer Sven Grillmeier. Dank und Lob für das Zurückliegende, Zuversicht und Hoffnung für das Bevorstehende standen im Mittelpunkt der Festgottesdienstes zum Neujahrswechsel.

Mockersdorf. Viele Christen aus Mockersdorf und Umgebung hatten am Wochenende die Gelegenheit genutzt, auch mit dem Segen Gottes das alte Jahr zu verabschieden und das neue einzuläuten. Das neue Jahr komme mit gewaltigen Herausforderungen, so Grillmeier. Dabei verglich er den Jahreswechsel mit einem Schulheft, das voll beschrieben auf die Seite gelegt und durch ein neues ersetzt, neu gestaltet und gefüllt werde. Das alte werde ad acta gelegt.

"Ad multos annos" wünschte sich Grillmeier beim kleinen Jubiläum des Familiengebets. Genau vor einem Jahr zum Fest der Heiligen Familie 2014 hatten sich Frauen der Pfarrei Mockersdorf zusammengefunden, um für die Familien der Pfarreiengemeinschaft und der ganzen Welt zu beten. Jeden ersten und dritten Sonntag im Monat treffen sie sich seither um 19 Uhr in der Kapelle in Plössen. "Wir konnten also in diesem Jahr beim Jubiläums-Familiengebet am Fest der Heiligen Familie auf ein Jahr Familiengebet zurückblicken. Ein herzliches Vergelt's Gott den betenden Frauen für ihren unschätzbaren, stillen Dienst."

Für die Zukunft werde nun ein neues Heft aufgeschlagen. In einen alten farbigen Umschlag gesteckt werde es auf weißen Seiten neue Einträge und Termine sowie Patzer geben, werde ausradiert und ersetzt, manchmal rot unterstrichen. Es werden erinnernde und mahnende Randbemerkungen gemacht. Grillmeier wünschte sich, dass die Eintragungen auch die Handschrift Gottes tragen mögen.

Passend dazu und begleitet von Christian Bäß an der Orgel stimmte die Gemeinde "Komm Schöpfer Geist kehr bei uns ein" an. Sopranistin Julia Bäß sang das "Halleluja", Norbert Kausler las Texte aus dem alttestamentlichen Buch Numeri und neutestamentlichen Galaterbriefen.

Die großen Fürbitten wurden bewusst ans Ende angesichts des Allerheiligsten gesetzt. In der Weltsicht wurde für den Frieden in der Welt, der Geist des Miteinanders, gute Entscheidungen, Ausdauer und Beharrlichkeit im Kampf um die Würde des Menschen, Heil und Heilung gebetet. Im Blick auf die St.-Michaels-Gemeinde mit seinen Kirchen Plössen und Ramlesreuth stand die weiterhin lebendige Pfarrgemeinde im Mittelpunkt. Und das beginnt so pulsierend wie es geendet hat (siehe Kasten) .

Info und JahresprogrammIn der Mockersdorfer Pfarrgemeinde wurden fünf Kinder getauft, drei Kinder kamen zur Erstkommunion. Eine Firmung gab es nicht. Zwei Brautpaare aus der Pfarrgemeinde gaben sich das Jawort. Acht Gemeindemitglieder sind verstorben, sieben auf heimischen Friedhöfen beerdigt, einer auswärts. Drei Personen sind aus der Kirche ausgetreten.

Dreikönigswasserweihe in Ramlesreuth: 5. Januar, 16 Uhr. In Mockersdorf wird das Dreikönigswasser am 6. Januar, 8.30 Uhr geweiht. Samstag, 23. Januar,19.30 Uhr: Helferabend für die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Pfarrei Mockersdorf, Gasthaus Schmidt. 24. Januar, 13 Uhr: Fasching-Kaffeekränzchen des Zweigvereins Mockersdorf des Katholischen Deutschen Frauenbunds im Gasthaus Schmidt in Ramlesreuth. Verkleidungen sind erwünscht.

27. Februar, 9 Uhr: Frauenfrühstück mit Kathrin Karban-Völkl im Pfarrheim Kirchenlaibach. Frühstücksbuffet mit dem Thema "Ich & die anderen beziehungsweise glücklich". Neun Kinder aus Mockersdorf bereiten sich im schulischen Religionsunterricht und später in den Tischgruppen auf die Feier der Erstbeichte am 19. Februar und die Feier der Erstkommunion am 1. Mai vor. In Mockersdorf sind das Lea Ackermann, Josefa Bayer , Liv Haberberger, Clemens Hagn. Maria Müller, Laura Nickl, Lukas Nickl, Enya Seitz, Jonas Walter. (hia)
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