„FichtelgeBIERge“ zeigt Geschichte(n) rund um Gerstensaft
500 Jahre Reinheitsgebot

Ein Exponat ist eine Schützenscheibe, natürlich zum Thema "Bier".
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Bayern
09.04.2016
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Wunsiedel. Am 23. April 1516 trat das Reinheitsgebot für Bier in Kraft. Seitdem gehört ins Bier nur Wasser, Malz, Hopfen und Hefe. Der bayerische Herzog Wilhelm IV. forderte damals auf einem Landständetag in Ingolstadt nur wenige natürliche Zutaten, um das manchmal wüste Treiben beim Brauen zu beenden.

Das 500. Jubiläum des Reinheitsgebotes nimmt das Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel zum Anlass, um das Bierbrauen im Fichtelgebirge von der Vergangenheit bis in die Gegenwart zu beleuchten. In der Jahresausstellung 2016 "FichtelgeBIERge" (23. April bis 3. Oktober) erzählen bierbrauende Spitalvorsteher, Kommunbrauer und Braumeister spannende und amüsante Geschichten rund um den Gerstensaft.

Von der Herstellung, über die Lagerung bis zum Genuss des würzigen Gerstensaftes handeln die Ausstellungsbereiche auf 400 Quadratmetern Fläche. Hinzu kommen Erlebnisstationen wie eine Hopfenaromastation und ein Bierquiz. Begleitend finden Konzerte, Lesungen, Bierfeste, Wanderungen und Kellerführungen statt. Ein Buch mit Porträts über die ansässigen Brauer und Brauereien gepaart mit Beiträgen von Günter Dippold, Wolfgang Benkhardt, Wolfgang Hörner und Carolin Pruy-Popp sowie Rezepten von Beate Roth gibt Einblicke in die oberfränkische Brauerseele.
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