Fichtelgebirgsverein ehrt langjährige Mitglieder
Treues und dynamisches Team

Vorsitzender Erwin Dromann (links), Bürgermeister Manfred Porsch (rechts) und Hauptvereinsvorsitzender Heiner Henninger (Dritter von rechts) bedankten sich bei den Jubilaren mit Ehrennadeln und Urkunden für ihre Treue. Mit im Bild: Ehrenvorsitzender Siegfried Schäller (Zweiter von links). Bild: hai
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Bayern
01.12.2016
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961 Mitglieder, darunter 56 Jugendliche, zählt der Fichtelgebirgsverein. Die Speichersdorfer sind damit mit Abstand der größte im Hauptverein und der zweitgrößte in der Gemeinde. Viele sind ihm seit der Gründerzeit treu geblieben.

Speichersdorf. "Ich kenne keinen Verein, der so konstant die Mitgliederzahl hält", freute sich Vorsitzender Erwin Dromann. Hauptvereinsvorsitzender Heiner Henninger lobte den Ortsverein nicht nur als größten, sondern auch als einen der aktivsten. Der behindertengerechte Wanderweg bei der Tauritzmühle werde ein Alleinstellungsmerkmal für den ganzen Fichtelgebirgsverein sein. Als "vielseitig in Kultur, Brauchtum und Jugendbetreuung und zukunftsfähig" würdigte Bürgermeister Manfred Porsch die Ortsgruppe und seine Abteilungen. Dromann und seine junge dynamische Mannschaft haben Zeichen gesetzt. Für den barrierefreien Rundwanderweg kündigte er seitens des Naturparks Fichtelgebirges Bemühungen um die Höchstförderung von 75 Prozent an.

Das Lob war mehr als berechtigt, wie die Berichte belegten. Beim kalifornischen Länderabend bewirteten 30 bis 40 Helfer 350 Gäste, berichtete Kulturreferent Rainer Prischenk. Die Veranstaltungen der Kleinkunstbühne im Tauritzmühlenkeller seien regelmäßig ausverkauft. Wanderwart Dieter Kottwitz erläuterte für Wege- und Markierungswart Wolfgang Teufel die neuen Markierungen. Von den 3690 Kilometer Wanderwegen im Fichtelgebirge werden in Speichersdorf 144 Kilometer betreut. Familien- und Kinderwanderungen bietet neu Martina Dötsch an.

Nun 150 Musikschüler


Jugendwart und Musikschulleiter Michael Pöllath erinnerte an die Nikolausfeier. Über 100 Kinder machten sich auf die Suche nach 1000 Ostereiern. Beim Ferienprogramm schickten 50 Mädchen und Buben Enten ins Rennen. In der Musikschule stieg die Schülerzahl um 14 auf 150. Auftritte hatten diese im Luise-Elsässer-Heim, beim Frühlings- und Herbstkonzert, Sommerkonzert im Falkenheim und Weihnachtsmarkt. Eine Aktionswoche diente der Kontaktaufnahme mit den Lehrkräften und dem ersten Kennenlernen der Instrumente. Höhepunkte waren das Adventskonzert in der Dreifaltigkeitskirche und der Sportarenaabend "Norbert Lodes in concert". Bürgermeister und Gemeinderat galt Dank für die jährliche Übernahme des Defizits von 23 000 bis 25 000 Euro.

Mehr Beschädigungen


Hüttenwart Ingo Sporbert berichtete vom Fällen von Bäumen, dem Reinigen von Bach, Quellen und Dächern. Die Holzlege wurde eingeräumt. Bedenklich stimmten ihn, dass Beschädigungen am Naturlehrpfad über Gebühr zunehmen. Markierungen werden gestohlen, Übergänge weggerissen und ins Wasser geworfen.

Die Jubilare25 Ehrungen standen auf der Tagesordnung. An die Jubilare überreichten Vorsitzender Erwin Dromann, Bürgermeister Manfred Porsch und Hauptvereinsvorsitzender Heiner Henninger Ehrennadeln, Urkunden und frisches Tauritzmühlenbrot. Für 40 Jahre zeichneten sie Anni Dötsch, Annemarie und Manfred Fischer, Friedrich Graf, Else und Fritz Grüner, Waltraud Kauper, Heinz Kettel, Elisabeth, Monika, Peter und Rudi Lindner, Elsbeth Meyer, Edeltraud Schlöger, Traudl und Horst Unglaub aus. 25 Jahre sind Rosi und Josef Axmann, Erika Dierl, Uwe Hagen, Juliane Hübsch, Ute Kalb, Betty Liebrich, Herbert Müller, Fritz Schindler und Rebekka Walther dabei. (hai)
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