Fische aus der Teichwirtschaft in der Oberpfalz
Es gibt kaum Gesünderes

Der Beispielsbetrieb Wöllershof für Teichwirtschaft bei Neustadt/WN. Bild: nop
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Bayern
09.12.2015
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Wöllershof/Regensburg. Seit Jahrhunderten prägt die Teichwirtschaft die Oberpfalz. Wie viele künstliche Seen es zwischen Waldsassen und Regensburg gibt, kann niemand genau sagen. Über 14 000 sollen es sein. Sie alle sind Heimat für Karpfen und unzählige andere Tierarten. Um diese Kulturlandschaft zu erhalten, braucht es auch immer neue Teichwirte. Mit Beratungsangeboten will die Fischereifachberatung des Bezirks Neu- und Quereinsteigern in der Teichwirtschaft zeigen, dass die vielfältigen Vorschriften zu ihrem eigenen Nutzen sind. Fachberater Dr. Thomas Ring setzt große Hoffnung in die Fischzucht: "Etwas Gesünderes gibt es kaum, sowohl für den Menschen als auch die Umwelt." Bei Fischen handle sich um eine nachhaltige Eiweißquelle, die anders als intensive Geflügel- oder Schweinemast kaum Schaden anrichte und sogar noch die Artenvielfalt fördere. Von der einmalig schönen, kleinteilig bewirtschafteten Landschaft ganz zu schweigen.

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